<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088</id><updated>2012-05-28T00:29:58.606+02:00</updated><title type='text'>Tübingen Times   -     Berichte aus Perugia</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>25</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-553008281173920252</id><published>2007-06-28T20:47:00.001+02:00</published><updated>2007-06-28T20:47:55.476+02:00</updated><title type='text'>Prüfung auf italienisch...</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zwar hat mich Laura gebeten, das nicht in Deutschland zu erzählen, aber ich muss doch hier berichten, wie meine erste italienische Prüfung verlaufen ist!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die hat am Montag stattgefunden und war wohl die seltsamste Prüfung meines Lebens. Das Fach war Elettrodinamica Quantistica – also ein nicht ganz triviales Thema – und die Vorlesung wurde von einem Inder gehalten. Insgesamt war es die Vorlesung, die mir am meisten Spaß gemacht hat, da Professor Srivastava didaktisch ziemlich gut ist und ich habe relativ viel Zeit auf das Lernen verbracht. Außer mir wollten noch drei andere an diesem Tag die Prüfung machen, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil bestehen sollte, wobei wir für den schriftlichen vier Stunden Zeit haben würden. Am Tag der Prüfung gingen wir also zu viert zum Büro Srivastavas, der uns die Aufgabenzettel aushändigte und meinte, wir sollten in Aula E gehen, die sei wohl frei. Er werde ab und zu vorbeischauen, wenn wir fertig seien, sollten wir die Ergebnisse einfach in sein Büro bringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Hätte ich die Prüfung ohne Aufschriebe und Buch schreiben müssen, wäre sie wohl ziemlich schwer gewesen, aber so waren es lauter Dinge, die wir gemacht hatten – bis auf eine Aufgabe. Doch mit Hilfe des Buches ging die auch (und ich bin ziemlich stolz auf mich, dass ich verstanden habe, was ich da gemacht habe.. ;-)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;). Viel Arbeit war es auf jeden Fall: Viereinhalb Stunden und 12 beschriebene Seiten später ging es ziemlich erschlagen wieder in den fünften Stock – nur dass Srivastava gar nicht in seinem Büro war. Na gut, dachten wir uns, haben die Klausuren in sein Fach im Gang gelegt und sind erst einmal etwas essen gegangen. Danach tauchte unser Professor auch nach wenigen Minuten auf, erklärte aber, er habe jetzt keine Zeit, für die mündliche Prüfung sollen wir eine Stunde später kommen – vielleicht schaffe er ja heute noch alle vier.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ok – eine Stunde später (in der ich QED QED hab sein lassen und E-mails gelesen habe) wurden wir von ihm empfangen. Das Schriftliche hätten wir alle ziemlich gut gemacht, mich fragte er eine Formsache, die mir aber sowieso schon aufgefallen war. Dann meinte er, ach, das mündliche könnten wir bleiben lassen, und hat uns allen 30 Punkte (von 30) gegeben! Irgendwie schon witzig – aber beschweren tu ich mich jetzt nicht… ;-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nächsten Dienstag mache ich meine zweite Prüfung, da werde ich dann aber wirklich mündlich ran müssen in der Atomphysik. Bin ja mal gespannt…&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-553008281173920252?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/553008281173920252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=553008281173920252' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/553008281173920252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/553008281173920252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/06/prfung-auf-italienisch.html' title='Prüfung auf italienisch...'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-596210012655485007</id><published>2007-06-28T20:43:00.000+02:00</published><updated>2007-06-28T20:46:52.910+02:00</updated><title type='text'>Todi</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ganz überraschend hat sich für mich gestern Abend ein Ausflug nach Todi ergeben. Dazu gekommen ist es folgendermaßen: Zur Zeit ist eine amerikanische Familie hier in Perugia (die Familie eines Religionsprofessors aus Kansas, der ein halbes Jahr in Italien verbringen wird, um amerikanische Studenten zu betreuen, die für ein Semester in Florenz studieren), und Freunde aus Amerika, die diese Familie kennen, haben Freunde hier gefragt, ob diese sich ein bißchen um sie kümmern könnten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Diese Aufgabe übernahm Alessio (der Paläontologe, mit dem Karl und ich in den Bergen wahren), wohl nicht zuletzt weil er einer der wenigen Italiener ist, die gut Englisch sprechen können. Er hat also der Familie all die schönen Flecken gezeigt, die es hier in Umbrien gibt. Gestern war dann seine Heimatstadt Todi dran – und er hat mich gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte, mitzukommen. Letztendlich waren wir sechs Nicht-Amerikaner – Alessio, Enrico und noch drei andere Freunde, die ich inzwischen kenne. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Schon die Fahrt war ziemlich lustig. Ich musste ausführen, was „die Deutschen“ so über „die Italiener“ denken – wobei sie nach beinahe allen Vorurteilen, die ich anführte, ausriefen „Stimmt!“. Nur Enrico wollte nicht bestätigen, dass italienische Männer Muttersöhnchen sind (die anderen drei Jungs im Wagen dagegen schon!) – und untrreu, da waren sich die vier einig, seien sie auch nicht. Der Punkt, in Italien gebe es viel und gut zu essen, sollte sogar noch am gleichen Abend eindrucksvoll bestätigt werden… &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;So ging es bei wunderschönem Wetter durch blühende Sonnenblumenfelder in die mittelalterliche Stadt mit ihren drei Mauerringen (einem etruskischen, römischen und mittelalterlichen). Dort drehten wir eine kleine Runde durch viele Gassen, die ich beim Besuch mit der Familie noch nicht gesehen hatte, bis die Rufe nach Abendessen lauter wurden. Da hatte Alessio seine eigenen Vorstellungen und so fuhren wir bald darauf über kleine Landstraßen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Abendsonne tauchte die sanft geschwungenen Hügel in warmes Licht und brachte die kleinen Ortschaften an den Hängen zum Leuchten. Ich sog die Schönheit dieser Landschaft in mich auf und mich überkam ein leicht wehmütiges Gefühl angesichts des baldigen Abschieds. Alessio rief prompt: Was willst du nur zurück in Deutschland?! Hier ist es so schön!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Da mittwochs irgendwie viele Restaurants geschlossen haben, landeten wir letztendlich in einem Agriturismo, das keiner von uns kannte. Die Köche schauten schicksalsergeben drein, als wir fragten, ob sie Platz und Abendessen für elf Leute hätten – noch mehr Arbeit!&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Am Tisch ging’s ziemlich lustig zu. Ich habe es total genossen, inmitten der Freunde zu sitzen, mal in Englisch, mal auf Italienisch mitzureden. Das ist das Schöne: Ich kann inzwischen den Gesprächen folgen, und nicht nur das, ich kann auch mitreden! Am Anfang meiner Zeit hier war das noch ganz undenkbar... Es gibt einem ein schönes Gefühl – man ist nicht länger von einem Teil der Gemeinschaft ausgeschlossen. Ich stellte fest, dass ich nicht der einzige Herr-der-Ringe-Fan bin, überredete die Italiener, die „Unendliche Geschichte“ zu lesen, wir diskutierten über Filme und ich erfuhr, dass die Prioren, die im Mittelalter Perugia „regierten“, während ihrer Amtszeit den Priorenpalast für ein halbes Jahr nicht verlassen durften (und ihre Frauen und Kinder nicht im Palast wohnten)… Karte gab es keine, alle in dem Essenssaal bekamen das gleiche. Und dann fing es an und sollte so schnell nicht mehr aufhören: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Antipasti – ein Teller mit Häppchen: zwei Stüclchen Pizza, eins mit Tomate, eins mit Zucchini, Pizzabrot mit selbstgemachter Salami, eine Brotscheibe mit einer Pilzpaste, ein Stück Käsefoccacia.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="IT"&gt;Primo Piatto – Tortellini mit Trüffelsoße, sehr lecker!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nach diesen beiden Sachen war ich eigentlich satt, was sich als schwerwiegender Nachteil herausstellen sollte, denn das Schlemmen hatte eigentlich gerade erst angefangen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;So zum zwischendurch Naschen brachte man uns drei Teller voller Salami und rohem Schinken und weiteres noch warmes Pizzabrot.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="IT"&gt;Secondo Primo Piatto – ja, das gibt’s! &lt;/span&gt;Eine zweite erste Speise... Nudeln mit scharfer Pepperoni-Soße.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style=""&gt;Ich platze gleich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Richtiges Secondo Piatto – Gegrilltes Lammfleisch, Hähnchenflügel, Würste und Kalbfleisch, dazu Salat. Zum Glück wurde alles direkt am Tisch aufgefüllt und so konnte ich verhindern, dass mein Teller mit mehr als einem Stück Fleisch vollgeladen wurde…&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Es gab tatsächlich noch Leute, die danach noch ein Dolce aßen. Wie viel das ganze am Ende kosten würde, daran wagte ich gar nicht zu denken… Zum Abschluss stellte uns die Bedienung noch ein Tablett mit drei verschiedenen Likören, einem Kräuterschnaps und einem Grappa auf den Tisch zur freien Bedienung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nach drei Stunden Essen waren wir alle ziemlich erschlagen – so machten wir uns um Mitternacht wieder auf den Weg nach Hause (und der Geldbeutel war auch nur um 20 Euro leichter geworden…).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-596210012655485007?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/596210012655485007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=596210012655485007' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/596210012655485007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/596210012655485007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/06/todi.html' title='Todi'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-5870986021390095477</id><published>2007-06-12T14:59:00.000+02:00</published><updated>2007-06-12T15:01:40.735+02:00</updated><title type='text'>Die letzte "Phase"</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ja, ich weiß. Eigentlich sitze ich ja hier zum Lernen. Aber heute will das einfach nicht funktionieren. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Lernraum jetzt, wo alle Vorlesungen vorbei sind und die Prüfungszeit angebrochen ist, zum Bersten voll ist. Laut sprechen darf man hier zwar nicht, aber ein ständiges Gemurmel, immer wieder an- und abschwellend, herrscht dennoch und lässt meine Aufmerksamkeit bereitwillig von den Seiten mit kryptischen Formeln und Zeichen aufflattern, meinen Blick ruhelos durch den Raum schweifen, um sich dann mit großer Anstrengung doch wieder auf die gerade schon dreimal gelesene Formel zu heften. Aber die Geräusche sind bestimmt nicht alles, normalerweise lasse ich mich doch nicht so leicht ablenken. Vielleicht ist es eine gewisse Unsicherheit, wie ich mich am besten auf diese Prüfung vorbereiten kann, in der ich, wie mir von meinen Freunden gesagt wurde, auch die einzelnen Rechnungen können muss – mit irgend etwas muss man ja die anderthalb Stunden mündliche Befragung füllen… Vielleicht ist mein Hirn aber auch einfach nur noch erschlafft von gestern, wo ich doch tatsächlich über fünf Stunden in der Uni gelernt habe – wo ich ziemlich stolz darauf bin, denn sehr viel mehr habe ich auch in meinem Lern-Marathon vor dem Mathe-Vordiplom nicht geschafft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Insofern habe ich also auch kein zu ausgeprägtes schlechtes Gewissen, die Arbeit heute ein wenig ruhen zu lassen und mich stattdessen um meinen verwaisten Blog zu kümmern. Der Laptop ist eigentlich nur hier, um in einer PDF zusätzlich zu meinen Aufschrieben zu lesen… Doch nachdem ich die Quantenelektrodynamik für heute endgültig aufgegeben habe, nehme ich die Möglichkeit wahr, hier sitzenbleiben zu können und das Schweifen meiner Gedanken festzuhalten und ihnen Substanz zu verleihen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Am Freitag ist meine Familie mit Karl wieder abgefahren, nach zwei wunderschönen Wochen Urlaub am Trasimener See ganz in der Nähe Perugias, die nur durch das verregnete Wetter getrübt wurden. (Ironischerweise hat es jetzt seit Freitag nicht mehr geregnet und die Sonne brennt wieder mit ihrer ganzen Kraft…)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Schon seltsam, nur wenige Kilometer von Perugia entfernt in einer vollkommen anderen Welt zu sein, mit den ganzen vertrauten Gesichtern im Urlaub und dem Gefühl, dieses italienische Leben sei nur ein Traum gewesen. Vielleicht noch seltsamer ist es, nach ihrer Abfahrt auf einmal wieder in dieses andere Leben zurückzukehren, wieder alleine und nicht zu neunt zu frühstücken, seinen Alltag wieder ganz alleine einzuteilen und zu bestimmen… Dabei ist der Alltag nicht mehr so, wie vor dem Urlaub: inzwischen haben die Vorlesungen aufgehört und ich muss mich auf die beiden Prüfungen, die ich mich entschieden habe abzulegen, vorbereiten. Und wie die Prüfungen, so naht auch das Ende meines Aufenthaltes hier: Vier Wochen sind es noch, dann kehre ich dem Süden den Rücken zu und nach Tübingen zurück. Es ist seltsam, daran zu denken. Einerseits bin ich voller Vorfreude, endlich wieder bei Karl sein zu können, ohne gleich wieder Abschied nehmen zu müssen, ich träume schon davon, über den Tübinger Markt zu schlendern und der Morgenstelle einen Besuch abzustatten. Andererseits ist es auch schade, hier wegzugehen und die neuen Freunde und eine liebgewonnene Stadt, die doch auf eine ganz eigene Art zu einer Heimat geworden ist, zu verlassen. Mit diesem Bedauern vermischt sich das dumpfe Gefühl, die Zeit hier vielleicht nicht so gut genutzt zu haben, wie ich es hätte können, die Befürchtung, Chancen verpasst zu haben – doch es ist müßig, über so etwas nachzugrübeln, denn ändern lässt sich ja sowieso nichts mehr. Und neben allem „hätte“ und „könnte“ – auch wenn manches wohl &lt;i style=""&gt;hätte&lt;/i&gt; anders und vielleicht auch besser laufen &lt;i style=""&gt;können&lt;/i&gt; – da sind so viele kleine, schöne und wertvolle Erinnerungen, die Freunde, die mir auch nachher bleiben werden (ob in Italien oder Ungarn) und ich bin einfach nur dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen konnte! Auf jeden Fall will ich die verbleibende Zeit hier trotz des Lernens noch so gut wie möglich nutzen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-5870986021390095477?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/5870986021390095477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=5870986021390095477' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5870986021390095477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5870986021390095477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/06/die-letzte-phase.html' title='Die letzte &quot;Phase&quot;'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-3616647030848354211</id><published>2007-05-23T20:06:00.000+02:00</published><updated>2007-05-23T20:27:30.523+02:00</updated><title type='text'>Spello</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Spello ist vielleicht eines der liebenswuerdigsten Staedtchen hier in Umbrien. Nicht weit von Assisi thront es auf einem Huegel ueber dem Tibertal, bis heute umgeben von einer schuetzenden Stadtmauer. Doch die alten roemischen Tore verwehren heute niemandem mehr den Eingang und nach dem Durchschreiten der Porta Consolare nehmen einen die vielen verwinkelten Gaesschen freundlich auf. Die alten steinernen Haeuser sind herausgeputzt und das Schoenste: alles ist voller Blumen! In allen Farben und Groessen stehen sie vor Eingaengen, saeumen Treppen, schmuecken Hauswaende. Die Gassen fuehren bergauf, bis dorthin, von wo man bei klarer Sicht bis nach Perugia sehen kann. Wir sind in Italien, und so liegen auf dem Weg dorthin eine ganze handvoll Kirchen, die so manchen Kunstschatz in ihrem inneren verbergen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mit der "Expertin" unterwegs: Kriszti, die leider morgen aus Perugia abreist und ihren letzten Tag aber noch fuer diesen Ausflug mit mir nutzt. Sie erklaert mir die Symbolik in den Gemaelden Pinturicchios und ich stelle fest, dass ich die schon so oft gesehenen Szenen danach mit anderen Augen anschaue. Einige Meter weiter steht neben einer weiteren Kirche ein Tor offen und neugierig, wie wir sind, trauen wir uns hinein. Der Gang fuehrt zu einem Seiteneingang der Kirche, in der bereits ein alter Moench in schwarzer Kutte, umgeben von ein paar Touristen, mit einer grossen Lampe in der Hand die duesteren Fresken aufhellt. Diesmal uebernimmt er die Erlaeuterung des Dargestellten, doch in einem schnellen Slang, den wir nur teilweise verstehen koennen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den naechsten Kontakt mit Einheinmischen bekommen wir in einer Gasse, wo wir den ueberwaeltigenden Duft einer weiss bluehenden Busches bewundern - ein aelterer Italiener erzaehlt uns von seinen Reiseplaenen, erst nach Paris, dann nach Spanien, denn in Paris habe er vierzig Jahre gearbeitet - da, schaut her, ich habe an meinem Auto sogar noch ein franzoesisches Nummernschild! Ja, und in Stuttgart war er auch schon oft und in Essen lebt ein Verwandter. Aber jetzt geht es nach Paris, da ist seine Tochter. Wenn ihr da runter geht, kommt ein roemisches Tor - ach, und habt ihr schon die Fresken gesehen? Na dann noch einen schoenen Tag...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Eis rundet diesen schoenen Sommertag ab, und gluecklich machen wir uns auf den Heimweg nach Perugia.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-3616647030848354211?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/3616647030848354211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=3616647030848354211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3616647030848354211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3616647030848354211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/05/spello.html' title='Spello'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-111375683222271596</id><published>2007-05-07T14:32:00.000+02:00</published><updated>2007-05-07T19:19:08.923+02:00</updated><title type='text'>Fiera Antiquaria</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern war ich schon wieder in Arezzo, um den beworbenen Antiquitätenmarkt zu besuchen, der am ersten Wochenende jeden Monats stattfindet. Laut den Prospekten der Stadt sind es 500 Stände, die über das ganze historische Zentrum verteilt sind. Arezzo &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ist&lt;/span&gt; der Markt an diesem Tag... Während in der Nähe des Bahnhofs noch gewöhnliche Flohmarktgegenstände vorherrschen, ist das Herz der Stadt bestimmt von wahren Antiquitätenansammlungen... Aber lassen wir die Bilder sprechen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8fdnOAJdI/AAAAAAAAANU/SwWXrbMuYmQ/s1600-h/IMG_3313_2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8fdnOAJdI/AAAAAAAAANU/SwWXrbMuYmQ/s400/IMG_3313_2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061799099792106962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8e3nOAJbI/AAAAAAAAANE/9kn5DgWs488/s1600-h/IMG_3295.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8e3nOAJbI/AAAAAAAAANE/9kn5DgWs488/s400/IMG_3295.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061798446957077938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eq3OAJaI/AAAAAAAAAM8/CePhLNEEcAw/s1600-h/IMG_3280.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eq3OAJaI/AAAAAAAAAM8/CePhLNEEcAw/s400/IMG_3280.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061798227913745826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eXnOAJZI/AAAAAAAAAM0/mtW9VrguDwU/s1600-h/IMG_3262.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eXnOAJZI/AAAAAAAAAM0/mtW9VrguDwU/s400/IMG_3262.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061797897201264018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eKnOAJYI/AAAAAAAAAMs/EvnN9w0Zi3w/s1600-h/IMG_3257.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8eKnOAJYI/AAAAAAAAAMs/EvnN9w0Zi3w/s400/IMG_3257.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061797673862964610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8d23OAJXI/AAAAAAAAAMk/52CspZx3XLE/s1600-h/IMG_3239.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8d23OAJXI/AAAAAAAAAMk/52CspZx3XLE/s400/IMG_3239.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061797334560548210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8dnHOAJWI/AAAAAAAAAMc/ihn57EDcILg/s1600-h/IMG_3233.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8dnHOAJWI/AAAAAAAAAMc/ihn57EDcILg/s400/IMG_3233.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061797063977608546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8fG3OAJcI/AAAAAAAAANM/AT6TXs44g6g/s1600-h/IMG_3300.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8fG3OAJcI/AAAAAAAAANM/AT6TXs44g6g/s400/IMG_3300.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061798708950083010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-111375683222271596?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/111375683222271596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=111375683222271596' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/111375683222271596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/111375683222271596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/05/fiera-antiquaria.html' title='Fiera Antiquaria'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rj8fdnOAJdI/AAAAAAAAANU/SwWXrbMuYmQ/s72-c/IMG_3313_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-364981641756952742</id><published>2007-05-02T15:31:00.000+02:00</published><updated>2007-05-02T15:47:00.943+02:00</updated><title type='text'>1. Mai</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nachdem ich für heute, dem Tag der Arbeit, eigentlich überhaupt nichts geplant hatte, stand ich heute morgens in der Erwartung eines ereignislosen, ruhigen Tages auf. Das Mittagessen verbringe ich noch im Park, aber eine dunkle Wolke droht, außerdem bläst ein kalter Wind. Also verschiebe ich mein Schreibevorhaben in ein Café. Auf dem Corso Vanucci herrscht einmal wieder das pralle Leben, die vielen Tische in der Mitte unter Sonnenschirmen sind gut besetzt, die Luft ist von Akkordeonmusik erfüllt. Da kann ich nicht wiederstehen: Ich setze mich mitten in das Treiben und schreibe ein wenig an meinem Brief. Leider macht die Wolke bald ihre Drohung wahr – es beginnt zu regnen. Doch ich habe ein Schild entdeckt, dass für die in diesen Tagen stattfindende Käsepräsentation in der Rocca Paolina wirbt.&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Für alle, die noch nicht in Perugia waren: Die Rocca Paolina ist die ehemalige Festung der Stadt, die jedoch einem Palast weichen musste. Erhalten blieben die ausladenden Gewölbe, durch die ein Tourist, der heute nach Perugia kommt und sein Auto auf dem Hauptparkplatz abstellt, die Stadt betritt. Rolltreppen erleichtern den Aufstieg – doch neben dem Hauptgang zur Stadt gibt es noch Nebenräume, durch Gänge miteinander verbunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiUtHOAJSI/AAAAAAAAAL8/p9TkxYwUAaE/s1600-h/IMG_3176.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiUtHOAJSI/AAAAAAAAAL8/p9TkxYwUAaE/s400/IMG_3176.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059957684103554338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In dieser beeindruckenden Kulisse hatten nun Landwirte aus der Umgebung ihre Kostbarkeiten auf Tischen ausgebreitet – neben dem dominierenden Käse auch noch Salami aller Art, Marmelade, Honig, Wein, Trüffel, Pasta, und Dolce.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiWLXOAJUI/AAAAAAAAAMM/HsZVN6g4gcE/s1600-h/IMG_3170.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiWLXOAJUI/AAAAAAAAAMM/HsZVN6g4gcE/s400/IMG_3170.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059959303306224962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Schon beim Betreten des Gewölbes mischt sich in den ansonsten vorherrschenden Geruch nach Rolltreppenmechanik das herbe Aroma des Pecorina, der in allen Reifestadien und mit alen erdenkbaren Zusätzen angeboten wird. Ich streife an den Ständen vorbei, bekomme hier einen Löffel Haselnuss-Honig-Creme, dort ein Stückchen Brot mit Trüffelsalami gereicht…&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiU_nOAJTI/AAAAAAAAAME/hAWDtMFvG9w/s1600-h/IMG_3184.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiU_nOAJTI/AAAAAAAAAME/hAWDtMFvG9w/s400/IMG_3184.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059958001931134258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Schon seit einiger Zeit sind mir die Plakate für eine Ausstellung alter Fotos von Perugia ins Auge gefallen. Heute ist eine gute Gelegenheit, dort einmal hinzugehen. Der Palast, in der sie stattfindet, ist ganz in der Nöhe der Rocca Paolina. Es ist spannend zu sehen, wie sich manches verändert hat (vor allem, durch die Bebauung damals noch landwirtschaftlich genutzter Flächen – die Bilder sind aus der Zeit der Jahrhundertwende) - aber doch im Gegensatz zu so vielen deutschen Städten, viele Dinge heute noch genauso aussehen – mit Ausnahme der Kleidung der Menschen! Außerdem merke ich, dass ich mich inzwischen doch recht gut hier auskenne – ich erkenne eigentlich jeden Ort wieder.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Auf dem Heimweg mache ich Rast auf der – wie immer vollen – Treppe der Kathedrale am Hauptplatz. Vor mir ist eine Bühne aufgebaut, wo erste Tonproben gemacht werden – offenbar soll hier heute noch ein Konzert stattfinden. Ich bemerke eine Gruppe junger Leute auf der Treppe, die ziemlich international zu sein scheinen: Ein Schwarzer unterhält sich angeregt mit einer Asiatin und einer (allem Anschein nach) Deutschen. Aber die Gruppe ist noch viel größer, und es werden immer wieder Neuankömmlinge begrüßt. Ich bin mir beinahe hundertprozentig sicher, dass das Erasmus-Studenten sein müssen. Also fasse ich mir ein Herz und mache etwas für mich sehr untypisches: Ich spreche sie an. Die eine ist wirklich Deutsche, die anderen ein wildes Gemisch aus Algeriern, einer Griechin, einer Ungarin, einer Indonesierin, und noch anderen. Sie sind so, wie ich mir „typische“ Erasmus-Studenten vorstelle. Schwer, das richtig zu beschreiben, was ich damit meine. Vielleicht so: Eine für mich oberflächlich scheinende extensive Demonstration der gegenseitigen Freundschaft? Wie auch immer, die Deutsche versichert mir, dass sie später auch noch da sein werden und ich bin auf jeden Fall neugierig, was für ein Konzert es dort geben wird. Also mache ich mich nach einer kurzen Erholungspause und Abendessen daheim wieder auf den Weg. Es spielt eine Band, die leicht volkstümliche, italienische Popmusik macht, mit Gitarre, Schlagzeug, Akkordeon und Sänger. Nichts, was ich mir daheim anhören würde, aber eine Musik, die einen irgendwie animiert, herumzuhüpfen und zu tanzen – was auch eine Menge Leute vor der Bühne tun. Dort stoße ich wieder auf die mittlerweile noch größer gewordene Erasmus-Gruppe. Es wird sehr lustig, ich lasse einfach ganz los und hüpfe und tanze mit den anderen, die ich seit einer Stunde kenne herum und habe Spaß! Das ist auch wieder das schöne daran – ich gehöre einfach dazu, ohne weitere Umstände und ab und zu tausche ich mit jemandem Namen, Nationalität und Studienfach aus…&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Bis mir irgendwann die Füße zu sehr weh tun und ich dann doch beschließe, dass die inzwischen gewechselte Band nicht wirklich mein Geschmack ist. Die Leute wiederzutreffen ist kein Problem: Sie meinen, dass sie so ziemlich jeden Abend auf der Treppe sind. Ich weiß nicht, inwiefern ich diese Kontakte weiter ausbauen werde, denn es scheinen schon eher Partymenschen zu sein, mit denen ich prinzipiell weniger anfangen kann. Aber für den Abend hat es sich auf jeden Fall gelohnt, und falls ich einmal einsam bin oder nicht weiß, was tun – zum Brunnen und der Treppe ist’s nicht weit…&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-364981641756952742?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/364981641756952742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=364981641756952742' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/364981641756952742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/364981641756952742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/05/1-mai.html' title='1. Mai'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiUtHOAJSI/AAAAAAAAAL8/p9TkxYwUAaE/s72-c/IMG_3176.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-1845068443336168262</id><published>2007-05-02T15:06:00.000+02:00</published><updated>2007-05-02T15:48:05.864+02:00</updated><title type='text'>Judit und Kriszti</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zwei Wochen ist es her, als sich mein Bekanntenkreis hier in Perugia unverhofft um zwei Nicht-Italienerinnen erweitert hat. Es gibt hier eine Organisation, die sich „eGeneration“ nennt und sich derer annimmt, die neu in der Stadt sind. Dass sie neben ihrer Internetseite auch ein Büro besitzen, in dem man sich in einen E-mail-Verteiler eintragen kann, über den dann Informationen zu Veranstaltungen verschickt werden, habe ich erst vor kurzem herausgefunden (mit tatkräftiger Unterstützung des Internet-Karle *g*).&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiNjHOAJMI/AAAAAAAAALM/p4ji5nK_MOM/s1600-h/IMG_3113.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiNjHOAJMI/AAAAAAAAALM/p4ji5nK_MOM/s400/IMG_3113.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059949815723467970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Als ich dann dorthin ging, traf ich im Büro auf zwei andere Erasmus-Studentinnen, die gerade vom netten Italiener erklärt bekamen, wo man in Perugia die beste Pizza essen kann. Die beiden, Judit und Kriszti, kommen aus Ungarn, genauer: aus Budapest. Nach dem Bürobesuch verbrachten wir noch ein Weilchen im Park und stellten dabei fest, dass wir uns ganz gut verstehen. Wohlgemerkt unterhalten wir uns auf Italienisch miteinander! Die beiden sprechen ziemlich gut: Kriszti hat seit vier Jahren einen italienischen Freund, Judit nach ihrem Abitur ein Jahr in Neapel verbracht. Ich kann von ihnen also noch was lernen… Beide studieren Kunstgeschichte und man merkt ihnen an, dass ihre Begeisterung für Kunst über das bloße Studium hinausgeht! In Budapest machen sie auch Führungen im Museum.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiOb3OAJQI/AAAAAAAAALs/YWv13czUfLs/s1600-h/IMG_3149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiOb3OAJQI/AAAAAAAAALs/YWv13czUfLs/s400/IMG_3149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059950790681044226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Für mich ist diese neue Bekanntschaft ein ziemliches Glück, denn jetzt habe ich endlich Freunde hier, bei denen die Wellenlänge stimmt und mit denen ich auch mal öfters etwas außerhalb der Universität unternehmen kann! So bin ich am Donnerstag in den Genuß der ungarischen Küche gekommen (die NICHT, wie Karl mich gewarnt hatte, zu scharf war), wir waren beim Pizzaessen und schließlich am Freitag in Arezzo.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiNw3OAJNI/AAAAAAAAALU/2_hcA00WtD4/s1600-h/IMG_3118.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiNw3OAJNI/AAAAAAAAALU/2_hcA00WtD4/s400/IMG_3118.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059950051946669266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich wollte vor allem dorthin, weil ich diese Stadt noch nie gesehen aber schon mehrmals gehört habe, wie schön sie sei. Judit und Kriszti hatten noch eine größere Motivation: In der Stadt ist im Moment eine Ausstellung über Piero della Francesca, von dem sich außerdem berühmte Fresken (Die Legende vom Heiligen Kreuz) in einer Kirche befinden. Es ist schon etwas anderes, wenn man mit zwei kunsthistorisch gebildeten und vor allem begeisterten Leuten so eine Ausstellung besucht, die einem zu vielen Bildern interessante Details erzählen können, die mir alleine niemals aufgefallen wären!&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiN9XOAJOI/AAAAAAAAALc/-fAH_hpLSyU/s1600-h/IMG_3128.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiN9XOAJOI/AAAAAAAAALc/-fAH_hpLSyU/s400/IMG_3128.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059950266695034082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Auch die Stadt Arezzo hat mir ziemlich gefallen, schöne Geschäftchen in den Gassen, ein großer Platz der mir von „Das Leben ist schön“ wage bekannt war (der Film wurde zu großen Teilen in Arezzo gedreht), ein Park mitten in der Altstadt... &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiOQXOAJPI/AAAAAAAAALk/efoEPYRG8QA/s1600-h/IMG_3142.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiOQXOAJPI/AAAAAAAAALk/efoEPYRG8QA/s400/IMG_3142.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059950593112548594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Jetzt muss ich doch noch kurz etwas anmerken, denn darauf bin ich schon irgendwie stolz: Ich merke, dass ich durch Judit und Kriszti mehr italienisch spreche und so habe ich am Donnerstag zum ersten Mal &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf Italienisch&lt;/span&gt; geträumt!!! (der Karl hat mir außerdem bestätigt, dass ich schon viel mehr mit den Händen herumfuchtele - also langsam werde ich wirklich zum Italiener...)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-1845068443336168262?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/1845068443336168262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=1845068443336168262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1845068443336168262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1845068443336168262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/05/zwei-wochen-ist-es-her-als-sich-mein.html' title='Judit und Kriszti'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjiNjHOAJMI/AAAAAAAAALM/p4ji5nK_MOM/s72-c/IMG_3113.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-5519143728778930845</id><published>2007-04-29T20:31:00.000+02:00</published><updated>2007-04-30T17:33:17.944+02:00</updated><title type='text'>Das Fest der Befreiung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;ist der italienische Nationalfeiertag am 25. April - an diesem Datum wurde Italien von den Faschisten befreit.&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Auf dem leergefegten Uniparkplatz trudeln nach und nach die Studenten ein, von denen ich die meisten zumindest dem Sehen nach, andere sogar mit Namen kenne – alles Naturwissenschaftler. Es sind etwa dreißig Personen, die Enrico, Laura und Co für einen Ausflug in die Toskana zusammengetrommelt haben. Während der dreiviertel Stunde, in der auf verspätete Ausflügler gewartet wird, vertreibe ich mir die Zeit und quatsche ein bisschen mit Alessio, dem Paläontologen, mit dem wir in den Bergen waren. Er erzählt, dass er gerade den Film „Das Leben der anderen“ gesehen hat – nach der Synchronisation läuft dieser gerade in italienischen Kinos. Benedetta, die er davon überzeugen will, den Film anzuschauen, ist skeptisch und meint (irgendwie vergessend, dass ich gerade neben ihr stehe) „Kann was Gutes aus Deutschland kommen?!“ Ich habe den Satz erst gar nicht mitbekommen, aber ein hilfsbereiter Alessio wiederholt ihn gerne nochmal für mich, worauf ihm eine hochrote Benedetta für heute den Krieg erklärt…&lt;br /&gt;Schließlich sind alle da, verteilen sich auf die Privat-PKWs und die Fahrt geht unter einer Sonne los, die einen weiteren strahlenden Sommertag verspricht.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYJz3OAJFI/AAAAAAAAAKU/n8wdfoeHR7k/s1600-h/IMG_3029.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYJz3OAJFI/AAAAAAAAAKU/n8wdfoeHR7k/s400/IMG_3029.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059242017997988946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das Ziel des Ausflugs heißt San Galgano, einer ehemaligen Klostereinlage inmitten von sanft hügeliger Natur, benannt nach einem heilig gesprochenen Ritter. Der Ort besteht aus zwei Teilen: auf einem Hügel liegt eine relativ kleine Kirche, die sehr bald zu klein für die wachsende Klostergemeinschaft wurde, weshalb am Fuße des Hügels eine größere Abtei errichtet wurde. Letizia (eine Chemikerin, die meistens in der Mensa dabei ist) hat sich über die Geschichte von San Galgano erkundigt und gibt uns eine sachkundige Führung.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die Legende berichtet vom Ritter Galgano, der im 12. Jahrhundert lebte. Es war die Zeit, in der die Städte um Macht und Einfluß rangen und unser Ritter stritt dabei kräftig mit, seine Rolle als Kämpfer erfüllend. Eines Nachts erschien ihm der Erzengel Michael im Traum und befahl ihm, von seinem Kriegshandwerk abzulassen. Doch ein Ritter fürchtet weder Tod noch Teufel, und was hat ein Traum schon zu bedeuten! Noch einmal erscheint ihm im Schlaf der Erzengel, führt ihn an den Hügel und sagt Galgano, er solle dort ein Kloster gründen.&lt;br /&gt;Wieder zeigt sich der Ritter unbeeindruckt. Der Himmel muß also eine überzeugendere Geste ersinnen. Wieder erscheint der Erzengel Michael, doch diesmal nicht im Traum. Nein, er erscheint am hellichten Tage vor Galgano just in dem Moment, als dieser ein edles Fräulein freien will! Von Einsicht und Glauben übermannt läßt Galgano alles stehen und liegen (samt seiner armen Braut) und begibt sich sofort zu dem Hügel, der er ihm im Schlaf gezeigt wurde. Voll inneren Aufruhrs packt er sein Schwert und rammt es in den Felsen. Und das Wunder geschieht: In einer Spiegelung der Artus-Sage fährt das Schwert in den Stein, als sei er Butter – doch steckt seither fest, als sei es mit ihm verwachsen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;So ist aus dem Schwert das Symbol des Kreuzes geworden, vor dem Galgano den Rest seines Lebens im Gebet das Knie beugen wird. Wo es ein Wunder gibt, da gibt es natürlich auch &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYJ_nOAJGI/AAAAAAAAAKc/-hTYEftEa90/s1600-h/IMG_3044.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYJ_nOAJGI/AAAAAAAAAKc/-hTYEftEa90/s200/IMG_3044.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059242219861451874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zweifler. Einer von ihnen ergriff das Heft des Schwertes, um es aus dem Fels zu ziehen – vergeblich. Stattdessen überkam ihn die Strafe für seinen Argwohn: Die Hände, mit denen er seine frevlerische Tat begangen hatte, wurden von einem Wolf abgebissen und sind heute noch als grausiges Warnung aller Ungläubigen in der Kirche zu sehen. Das runde Gotteshaus ist rings um das Schwert im Fels errichtet worden, das sich genau in der Mitte unter der rot-weiß gestreiften Marmor-Backstein-Kuppeldecke befindet. Der nächste König Artus wird es schwer haben: Das Schwert wird von einer Glashaube geschützt…&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Vom Hügel hinab steigt man in wenigen Minuten zur großen Kirche, die heute ihres Daches beraubt ist aber – vielleicht gerade deshalb – ziemlich beeindruckend ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYKWHOAJHI/AAAAAAAAAKk/An-jY755DCs/s1600-h/IMG_3051.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYKWHOAJHI/AAAAAAAAAKk/An-jY755DCs/s400/IMG_3051.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059242606408508530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYKm3OAJII/AAAAAAAAAKs/MJzAxpfe3So/s1600-h/IMG_3068.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYKm3OAJII/AAAAAAAAAKs/MJzAxpfe3So/s400/IMG_3068.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059242894171317378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von der Klosteranlage exisieren nur noch zwei Räume und ein paar Säulen des Kreuzganges. Trotz seines Sinneswandels zum Heiligen hat der ehemalige Ritter Galgano doch seine Nachfolger: Plötzlich wird das dachlose Monument erstürmt von einer Horde kleiner Italiener mit Wappen (rotes Kreuz auf schwarzem Grund) und Schwert in der Hand! Wir können gerade noch entkommen und flüchten uns auf die Wiese hinter der Kirche. Nach dem Schreck brauchen wir eine Stärkung, die von ein paar Chemikern organisiert wurde: Nudeln mit Pesto, Risotto, Torta (soll heißen Blätterteig mit Schinken und Würstchen) und – was niemals fehlen darf – Dolce!&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYK43OAJJI/AAAAAAAAAK0/YCG01TbLcsI/s1600-h/IMG_3076.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYK43OAJJI/AAAAAAAAAK0/YCG01TbLcsI/s400/IMG_3076.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059243203408962706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der Nachmittag wird dem Spielen gewidmet: Die Volleyballrunde wächst beständig, bis Enrico die Zeit für etwas anderes ankündigt: Bulldozer. Das ist ein Spiel, das genauso rabiat klingt, wie es ist. Wir haben früher in der Grundschule manchmal „Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann“ gespielt, bei dem der „schwarze Mann“ so viele Leute wie möglich abklatschen muss, die versuchen, ans andere Ende des Spielfeldes zu kommen. Wer abgeklatscht wird, wechselt in die Gruppe des „schwarzen Mannes“. Bulldozer funktioniert eigentlich genau so – mit dem Unterschied, dass die Leute nicht abgeklatscht, sondern vom Boden hochgehoben werden müssen…&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYLIXOAJKI/AAAAAAAAAK8/97_4p4C-7T0/s1600-h/IMG_3079.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYLIXOAJKI/AAAAAAAAAK8/97_4p4C-7T0/s400/IMG_3079.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059243469696935074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Friedlicher geht es mit Liedersingen weiter (wir haben eine Gitarre dabei), womit der erfüllte Tag dann auch ausklingt.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYLUXOAJLI/AAAAAAAAALE/aWAWZ9gepC0/s1600-h/IMG_3090.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYLUXOAJLI/AAAAAAAAALE/aWAWZ9gepC0/s400/IMG_3090.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059243675855365298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-5519143728778930845?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/5519143728778930845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=5519143728778930845' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5519143728778930845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5519143728778930845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/04/das-fest-der-befreiung.html' title='Das Fest der Befreiung'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RjYJz3OAJFI/AAAAAAAAAKU/n8wdfoeHR7k/s72-c/IMG_3029.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-7703601077312501556</id><published>2007-04-21T19:52:00.000+02:00</published><updated>2007-04-21T20:00:58.051+02:00</updated><title type='text'>SOMMER in Perugia</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als kleine Antwort auf Schollis Frühlingspost im Tübingen Times Blog:&lt;br /&gt;Hier sind die Temperaturen mittlerweile wirklich sommerlich (Deutschland-sommerlich, ich habe mir sagen lassen, dass es hier im August ZIEMLICH heiß wird...) und auf dem kleinen Rasenplatz vor meinem Unigebäude fangen die Rosensträucher an zu blühen...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipRIhCG_xI/AAAAAAAAAJ8/8BCPPKBk9GU/s1600-h/IMG_2987.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipRIhCG_xI/AAAAAAAAAJ8/8BCPPKBk9GU/s400/IMG_2987.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055942738424823570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipRCBCG_wI/AAAAAAAAAJ0/ZHNc9qnFVLY/s1600-h/IMG_2985.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipRCBCG_wI/AAAAAAAAAJ0/ZHNc9qnFVLY/s400/IMG_2985.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055942626755673858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und auch die Bäume sind mittlerweile alle grün geworden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipQ8RCG_vI/AAAAAAAAAJs/kn3uPh-Dbps/s1600-h/IMG_2973.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipQ8RCG_vI/AAAAAAAAAJs/kn3uPh-Dbps/s400/IMG_2973.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055942527971426034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipQvRCG_tI/AAAAAAAAAJc/wmaZtOACnew/s1600-h/IMG_2682.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipQvRCG_tI/AAAAAAAAAJc/wmaZtOACnew/s400/IMG_2682.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055942304633126610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-7703601077312501556?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/7703601077312501556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=7703601077312501556' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/7703601077312501556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/7703601077312501556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/04/sommer-in-perugia.html' title='SOMMER in Perugia'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipRIhCG_xI/AAAAAAAAAJ8/8BCPPKBk9GU/s72-c/IMG_2987.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-301876592823753612</id><published>2007-04-21T19:37:00.000+02:00</published><updated>2007-04-21T19:51:31.562+02:00</updated><title type='text'>Samstag ist Markttag!</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Wie schon die vorhergegangenen beginnt auch dieser Tag mit strahlend blauem Himmel und lautem Vogelgezwitscher. Jedoch während ich unter der Woche das Wetter hauptsächlich auf dem Weg zu und von der Uni oder in der Mittagspause genießen konnte, ist heute Samstag: frei! Richtig frei sogar, dadurch, dass meine Freunde alle auf irgendeine Art beschäftigt sind. Was also tun, um diesen herrlichen Tag so richtig zu nutzen?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="IT"&gt;Meine Antwort: Mercato di Pian di Massiano. &lt;/span&gt;Das ist der Wochenmarkt Perugias, der jedoch (wohl aufgrund von Platzmangel) nicht in der Innenstadt abgehalten wird, sondern auf einem großen Platz etwas außerhalb, dem Stadion gegenüber - weshalb ich bis jetzt auch noch nicht dort war. &lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ein rappelvoller Bus bringt mich zur Piazza Umbria Jazz, wo sich Autos und Menschen drängen. Die Beschreibung, die ich vorher in einem Heftchen gelesen hatte, trifft den Markt recht gut: Ein Supermarkt im Freien. Nur, ein Supermarkt, in dem man so ziemlich ALLES bekommt! Erstaunlicherweise sind die Lebensmittelläden in der Minderheit, dominiert von Imbißständen mit Porchetta (Spanferkel) und anderen Spezereien. Dafür gibt es umso mehr Kleiderstände mit überquellenden „Wühltischen“, die eifrig von Italienerinnen jeden Alters durchforstet werden.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNxBCG_rI/AAAAAAAAAJM/asIhNW09IyI/s1600-h/IMG_2998.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNxBCG_rI/AAAAAAAAAJM/asIhNW09IyI/s400/IMG_2998.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055939036163014322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt; Daneben Schuh- und Taschenstände, Haushaltsartikel (Töpfe, Bestecke, Espressomaschinen, …), Bücher und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- wohl für die Männer der Frauen an den Wühltischen – einen Werkzeugstand.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNXhCG_oI/AAAAAAAAAI0/4U5BMF5UWcU/s1600-h/IMG_2994.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNXhCG_oI/AAAAAAAAAI0/4U5BMF5UWcU/s400/IMG_2994.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055938598076350082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dazwischen auf einmal aufgeregtes Gezwitscher: Ein Zoostand mit Vögeln, Fischen und Kaninchen. In einem Mini-Käfig mauzt eine kleine Katze, die ich vor Mitleid beinahe gekauft hätte… Einen Farbkleks stellen die Blumenstände dar, die ihre Pflanzen auf dem Boden ausgebreitet haben.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNqBCG_qI/AAAAAAAAAJE/kfsFw-AFW9A/s1600-h/IMG_2997.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNqBCG_qI/AAAAAAAAAJE/kfsFw-AFW9A/s400/IMG_2997.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055938915903930018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und dann, neben einem Stand mit getrockneten Früchten und Nüssen: Käfige mit Hühnern, Gänsen und Perlhühnern, die laut vor sich hin gackern. Um eine Kiste steht eine Gruppe Italiener mit einem Kind, das gebannt in deren Inneres schaut. Einen Moment später verstehe ich warum: Der Verkäufer greift hinein, steckt zwei hilflos zappelnde gelbe Küken in eine Plastiktüte, ein Geldschein wechselt den Besitzer und die Gruppe zieht um zwei Lebewesen erweitert davon.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipN4xCG_sI/AAAAAAAAAJU/FAbTlpNgjms/s1600-h/IMG_3001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipN4xCG_sI/AAAAAAAAAJU/FAbTlpNgjms/s400/IMG_3001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055939169307000514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Irgendwie habe ich mich in meiner Tierliebe doch zurückhalten und als ich gegen Mittag den Markt verlasse, befinden sich in meinen Tüten weder Katze noch Küken noch Kaninchen…&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mein Mittagessen verbringe ich in meinem Lieblingspark oberhalb des Unigebäudes, wo ich meine anschließenden Versuche zu lernen schnell aufgebe und mich doch lieber meinem Buch widme...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-301876592823753612?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/301876592823753612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=301876592823753612' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/301876592823753612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/301876592823753612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/04/samstag-ist-markttag.html' title='Samstag ist Markttag!'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RipNxBCG_rI/AAAAAAAAAJM/asIhNW09IyI/s72-c/IMG_2998.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-2587970839893698276</id><published>2007-04-13T19:40:00.000+02:00</published><updated>2007-04-15T18:37:44.691+02:00</updated><title type='text'>Ein Sonntag in den Bergen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie wir es noch am Abend mit Alessio ausgemacht haben (der faszinierenderweise nur etwa zwanzig Schritte von mir entfernt wohnt), treffen wir uns am nächsten Morgen gerüstet für einen Tag im Gestein. Alessios Mitstreiter lassen nicht lange auf sich warten. Der eine, Andrea, ist noch Student, der gerade seine „Tesi“ schreibt (zu gut Deutsch „Bachelorarbeit“); Marco mit seinen langsam ergrauenden Haaren ist schon etwas älter und arbeitet freiberuflich. Auf geht’s im Auto in Richtung Berge. Nach einer kurzen Einführung in die Geologie Umbriens – während der Alessios Englischkenntnisse von den anderen beiden mit bewundernden Kommentaren gewürdigt werden – geht es in einem Kauderwelsch auf Italienisch, Deutsch und Englisch weiter, wobei abwechselnd Alessio und ich die Übersetzung der italienischen Teile für Karl übernehmen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Endlich verlassen wir die dicht besiedelte und von Industrie geprägte Valle Umbra und schlängeln uns langsam hinter Foligno in die Berge hinein. In der Nähe eines kleinen Ortes erspähen wir eine Einsiedelei, die sich wie ein Vogelnest an die steile Felswand klammert. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Wir haben uns schon öfters einmal über die Einstellung der Italiener zum Essen unterhalten – und heute werde ich einmal mehr darin bestärkt, dass diese eine andere ist, als bei uns. Wir wollen noch Sandwiches für die Mittagspause besorgen – bei deutschen Studenten (Ausnahmen bestätigen die Regel *g*) würde das bedeuten, dass man wohl noch bei McDoof, Subways oder einer sonstigen Kette vorbeischaut – oder vielleicht ein lieblos geschmiertes Brötchen aus der Bäckerei befreit. Nicht so hier.&lt;br /&gt;Wir halten vor einem Geschäft, dessen Schild „prodotti tipici“ die umbrische Feinkost anpreist, die hinter der Ladentheke zu finden ist: Hausgemachte Salami neben appetitlich aussehenden Schinken und Mortadella, eingelegte Spezereien wie Auberginen, Tomaten und Oliven und eine vor Pecorinos aller Variationen überquellende Käsetheke. Die freundliche Frau dahinter scheint die Jungs schon von den vorhergegangenen Tagen zu kennen: Sie plaudert ein wenig und freut sich, wie diese über ihre Salamibrötchen mit Pecorino schwärmen. Dann bereitet sie liebevoll und in aller Ruhe unsere Vesperbrote: eines mit der eben angepriesenen Kombination und das andere mit einer dicken Scheibe der ebenfalls hausgemachten Porchetta. Der Rest des Ladens besteht aus anderen Spezialitäten: Steinpilz- und Trüffelpasta, Weine und Liköre. Wir sind fünf Schritte vom Laden entfernt, als Alessio aprupt kehrt macht und in den Laden zurückgeht: Das wichtigste für unser Mittagessen fehlt noch – die nach getaner Arbeit wohlverdiente Flasche Montepulciano-Rotwein. Dieser Wein hat dieses Jahr immerhin die Auszeichnung, der beste der Welt zu sein, gewonnen – und außerdem, so unsere Begleiter, gilt das Sprichwort: Wer keinen Wein trinkt, hat auch Wasser nicht verdient!&lt;br /&gt;Noch im Auto loben unsere drei Geologen den Spezialitätenladen: Das Preis-Leistungsverhältnis sei ausgezeichnet und die Salami wirklich ein Traum…&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Überhaupt scheinen in Italien die Menschen sehr viel mehr über das Essen zu reden. Wie Karl und ich in Florenz auf Einlass in die Grabkapelle der Medici warteten, diskutierte ein älterer Herr mit dem Aufpasser am Museumseingang über die perfekte Zubereitung seiner Lieblingspasta, begleitet von entsprechenden Gesten und dem wohlbekannten Ausruf „Buonissimo!“&lt;br /&gt;Als ich einmal in die Runde fragte, ob man denn in Italien jeden Tag mit Antipasto, Primo und Secondo essen würde, war die Antwort „Nein, nicht immer. Eigentlich nur bei besonderen Anlässen. Aber – wenn du bei der Mama wohnst, dann schon!“ Was mir vor kurzem Margherita noch einmal bestätigte und meinte, ihre Mama würde niemals nur Pasta machen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Aber zurück ins voll bepackte Auto, zu den vier Geologen und der einen verirrten Physikerin, das sich langsam aber sicher weiter in die einsame und ärmliche Bergwelt Umbriens begibt. Die Dörfer werden immer kleiner, die Häuser schäbiger. Auch der Frühling hat sich hier noch nicht so weit hervorgetraut wie im Tal. Die waldige Hügellandschaft erinnert an die Schwäbische Alb.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_D2f4uZRI/AAAAAAAAAH0/letNqD5HDRY/s1600-h/IMG_2614.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_D2f4uZRI/AAAAAAAAAH0/letNqD5HDRY/s400/IMG_2614.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052972647972758802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Und schließlich, mitten im Nichts, ruft Marco "Da ist es!", und wir halten am Straßenrand, an deren einer Seite ein Aufschluss mit weißem geschichtetem Kalk liegt, der mit roten Markierungen und Numerierungen verschönert wurde. Unsere drei Freunde müssen den ganzen Aufschluss mit seinen Schichtabfolgen kartieren und Proben von den einzelnen Schichten&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_DVf4uZPI/AAAAAAAAAHk/CXoRVvBnM9Q/s1600-h/IMG_2612.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_DVf4uZPI/AAAAAAAAAHk/CXoRVvBnM9Q/s320/IMG_2612.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052972081037075698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nehmen. Dabei handelt es sich um Kalkabfolgen aus dem Jura (etwa gleiche Entstehunungszeit wie die der Schwäbischen Alb). Die Abfolgen entstanden aus den Überresten von Mikroorganismen eines großen Riffs, die nach ihrem Tod in die Tiefe absanken. Leider gibt es hier am mit bloßem Auge nicht viel zu entdecken, da sich die drei Paläontologen vor allem mit Mikrofossilien beschäftigen. Mit Hammer, Block und Bleistift bewaffnet machen sie sich an die Arbeit.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Währenddessen versuche ich gemeinsam mit Karl die kurze Einführung in die Geologie Umbriens aus Marcos Geologieführer (nennt man das so?) zu übersetzen und verstehen, was sich als recht mühsam herausstellt. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das herbeigesehnte Mittagessen verbringen wir auf einer grünen sonnenüberfluteten Wiese, unterhalten durch wilde Geschichten über italienische Geologieprofessoren (unter anderem einen auf seinem Gebiet durchaus führenden Paläontologen, der jedoch eher selbst seinen Ammoniten ähnelt, die seine liebsten Gesprächspartner sind… ). Die Versperbrote erweisen sich wirklich als überaus wohlschmeckend…&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Als auch der letzte Schluck Wein im genießenden Gaumen verschwunden ist, löst sich die lustige Runde auf, um weiterzuarbeiten oder – Karl und ich – die Gegend zu erkunden. Hinter einem Dorf, das aus einer handvoll tristen Häusern besteht und bis auf eine Horde laut kläffender Hunde absolut verlassen erscheint, entdecken wir einen weiteren Ort, der am Berg klebend über dem Tal thront.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_E-P4uZSI/AAAAAAAAAH8/Bns_JgjHvdE/s1600-h/IMG_2622.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_E-P4uZSI/AAAAAAAAAH8/Bns_JgjHvdE/s400/IMG_2622.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052973880628372770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Natürlich müssen wir dort hinauflaufen, auch wenn dunkle Wolken drohen, ihren Kampf mit der Sonne aufzunehmen, die sich bereits hinter ein paar Schleierwolken vor ihnen versteckt. Kurz vor dem Zeil entladen sie ihren Inhalt und es beginnt zu regnen. Kurz vor dem Zeil können wir natürlich nicht aufgeben, und schließlich sind wir nicht aus Zucker! Ob die ausgestorben wirkende, heruntergekommene Gasse, die uns schließlich empfängt, diese Mühe wirklich gelohnt hat, bleibt fraglich. Ebenso, ob sich in diesem Ort außer uns lebende Wesen aufhalten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Doch die Antwort werden wir nie erfahren… Wir machen uns auf den feuchten Abstieg. Kurz unterhalb des Dorfes doch noch andere Wesen: ein knorriges altes Männchen nuschelt uns unverständlich einige freundliche Worte zu, worauf wir mit ebenso freundlichem Nicken&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FLf4uZTI/AAAAAAAAAIE/Px0sJ_Rxfvo/s1600-h/IMG_2634.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FLf4uZTI/AAAAAAAAAIE/Px0sJ_Rxfvo/s320/IMG_2634.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052974108261639474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; antworten. Ein stolzer Hahn macht empört Platz für uns, gefolgt von seinem bewundernden Harem. Auf halber Höhe dann ein bekanntes Auto: Die drei Geologen hatten sich schon auf die Suche nach uns begeben, um zu verhindern, dass wir nass werden. Eine Frau hat ihnen schließlich den Tipp gegeben, dass wir den Berg hinaufgelaufen sind…&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir fahren mit dem Auto heimwärts, hindurch zwischen steilen Bergflanken und einsamen Dörfchen. Alessio hatte uns auf der Hinfahrt gefragt, ob wir nicht Lust hätten, nach getaner Arbeit abends noch zu einem anderen geologischen Aufschluss zu fahren, wo man auch große Fossilien finden kann. Dieser Vorschlag erweist sich aber als nicht praktikabel (man muss sich anseilen, um dorthin zu gelangen), also bekommen wir ein Alternativprogramm angeboten. Eine Burg, die an unserem Weg liegt fahren wir an, wobei die Grundmauern die man von der Straße aus gesehen hatte so ziemlich das einzige war, das noch steht. Im Burghof ist heute ein Friedhof. Nach einem kurzen Spaziergang wendet Alessio das Auto auf der schmalen Straße unter der Burg wieder und wir fahren weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie es aussieht haben die drei Geologen noch immer das Befürfnis, uns etwas zu bieten, wo doch die Burg von Nahem betrachtet gar nicht so beeindruckend war. Also entscheiden sie kurzerhand, dass wir nicht eher nach Perugia zurückfahren können, bevor wir nicht den Gipfel des Monte Subasio gesehen hatten, der auch geologisch interessant ist. Nichts leichter als das: Wir fahren von der Autobahn ab, an Assisi vorbei und am Eremitum (das wir noch tags zuvor im Schweiße unseres Angesichts erkrakselten), Serpentine um Serpentine in immer größere Höhen und mit immer schlechterem Straßenbelag. Schließlich haben wir den Gipfel (laut Wikipedia: 1290 Meter) erreicht. Der ist nur von einem gräulichen Gras bewachsen und als wir aussteigen, schlägt uns ein eisiger Wind entgegen und an die ersten ziemlich kalten Tage in Perugia erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FZf4uZUI/AAAAAAAAAIM/8oO-2zKWkro/s1600-h/IMG_2651.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FZf4uZUI/AAAAAAAAAIM/8oO-2zKWkro/s400/IMG_2651.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052974348779808066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Eingemummelt in unsere Jacken laufen wir los, einen noch schneebedeckten steilen Hang in die Höhe. Plötzlich blicken wir in einen sicher 20 Meter tiefen Krater, der fast wie eine Vulkancaldera aussieht. In Wahrheit besteht der Monte Subasio aber aus dem gleichen Kalkstein, den die Geologen zuvor bearbeiteten und der (in roter und weißer Färbung) auch viele Kirchen der Region aufbaut. An dieser Stelle hat Regenwasser begonnen, den säureanfälligen Kalkstein aufzulösen und den Berg mehr und mehr ausgehölt. Laut Alessio tritt das Phänomen häufiger im Balkan auf und ist in Mittel-Süd-Europa eher selten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_GDv4uZWI/AAAAAAAAAIc/kJjU-2kWGRA/s1600-h/IMG_2652.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_GDv4uZWI/AAAAAAAAAIc/kJjU-2kWGRA/s400/IMG_2652.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052975074629281122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach einem Gruppenfoto beenden wir unseren Spaziergang schnell (es ist hundekalt!) und kuscheln uns bald wieder in Alessios kleinen Fiat, um die Heimreise anzutreten, mit dem guten Gefühl, ein sehr erfahrungsreiches Wochenende gehabt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FiP4uZVI/AAAAAAAAAIU/IN3FWM-VgL0/s1600-h/IMG_2660.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_FiP4uZVI/AAAAAAAAAIU/IN3FWM-VgL0/s400/IMG_2660.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5052974499103663442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-2587970839893698276?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/2587970839893698276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=2587970839893698276' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/2587970839893698276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/2587970839893698276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/04/ein-sonntag-in-den-bergen.html' title='Ein Sonntag in den Bergen'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rh_D2f4uZRI/AAAAAAAAAH0/letNqD5HDRY/s72-c/IMG_2614.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-1119652460457778337</id><published>2007-04-05T00:24:00.000+02:00</published><updated>2007-04-04T15:24:36.732+02:00</updated><title type='text'>Eroberung Assisis und nachfolgender Siegesschmaus</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wenn man seinen Blog so lange vernachlässigt, sammeln sich die Erlebnisse und Eindrücke so sehr, dass man gar nicht weiß, wo anfangen. Um erst einmal einen Überblick zu verschaffen:&lt;br /&gt;Ich habe jetzt seit zwei Wochen Besuch vom Karl, der an einem sehr sonnigen Samstagmittag mit dem Zug hier angekommen ist. Um uns gleich die nötige Privatsphäre zu verschaffen, ist meine Mitbewohnerin kurzerhand bis nach Ostern nach Hause gefahren, und so können Karl und ich Alltägliches wie auch weniger Alltägliches zusammen genießen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das etwas nasskalte Wetter in Perugia hielt uns dann vorletztes Wochenende nicht davon ab, einen Dreitages-Tripp nach Florenz zu machen, wovon wir in Kürze noch berichten werden. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Jetzt aber erst einmal zu den Bildern und Eindrücken, die noch ganz frisch vor unseren geistigen Augen umherschwirren und kaum Zeit hatten, sich zu ordnen oder gar zu setzen. Das Wochenende begann schon am Freitag mit einem Wetterbericht: (Endlich!) Sonne und Temperaturen über 10 Grad waren angesagt. Wir ließen uns das nicht zweimal vorhersagen und brachen am Samstag in der Frühe auf in Richtung Assisi, der Stadt des Heiligen Franziskus am Fuße des Monte Subasio, die nur 20 Zugminuten von Perugia entfernt liegt.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der Fuß des Monte Subasio ist allerdings noch nicht gleichzusetzen mit dem Ort des Bahnhofes Assisi, von dem aus man die beeindruckenden Klosteranlagen und die über allem thronende Burg, die durch den Frühnebel hinter einem weißen Schleier in Pastelfarben leuchten, in einiger Entfernung bewundern kann. Wofür man auch genügend Zeit hat, denn der Bus, der die Reisenden schnell an ihr frommes Ziel bringen kann, wartet nicht. Um keine kostbare halbe Stunde dieses wundervollen Tages durch das Warten auf den nächsten zu vergeuden, schreiten wir – so viel gebührlicher – durch saftig grüne Felder und frühlingshaftes Vogelgezwitscher auf die langsam näherrückende Kulisse aus Mauern, Dächern und Glockentürmen zu.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlLjtYmvI/AAAAAAAAAGQ/9-ytYUWSENo/s1600-h/IMG_2511.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlLjtYmvI/AAAAAAAAAGQ/9-ytYUWSENo/s400/IMG_2511.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049561225195199218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Vielleicht verschreckt von der warmen Sonne haben sich noch nicht viele Touristen in Assisi eingefunden. Vielleicht sehen wir beim Durchqueren des Stadttores aber auch so wenige Menschen, da wir uns durch kleinere Nebengässchen in Richtung Stadtzentrum schlängeln – und dabei wohlweislich die Basilika der heiligen Franziskus links liegen lassen. Stattdessen treten wir auf den Vorplatz Kirche San Pietro, vor der ein Mönch in brauner Kutte mit weißer Kordel auf einer Bank die warme Frühlingssonne genießt und dabei vollkommen die ruhige Ausstrahlung seiner Kirche verkörpert. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Direkt nach der Kirche laufen wir vorbei an gar schauderhaft geschmückten Häusen mit großen metallenen fackenhaltenden Drachen, die in seltsamem Kontrast stehen zu einem Heiligenportrait in nächster Nähe. Doch spätestens an der Piazza del Commune verfliegt der Zauber und die Gegenwart holt uns wieder ein, denn hier treffen wir auf die vermissten (?) Touristengruppen.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlaTtYmwI/AAAAAAAAAGY/YWnttXpo9ws/s1600-h/IMG_2522.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlaTtYmwI/AAAAAAAAAGY/YWnttXpo9ws/s400/IMG_2522.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049561478598269698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Nach einem kurzen Blick in den Dom San Rufino machen wir uns auf den Weg, dem Gewusel der Stadt zu entfliehen und hinter den Toren den Ort zu finden, der vielleicht noch ein wenig die Botschaft des Heiligen Franziskus erhalten hat: Eremo delle Carceri.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Im Schweiße unseres Angesichts bezwingen wir den steilen Weg, der sich am Monte Subasio in die Höhe schlängelt und den nur wenige Menschen zu Fuß nehmen. Nach einer willkommenden Stärkung vor den Toren des Eremitums betreten wir diesen heiligen Ort: Ein Schild weist alle paar Meter auf diese Tatsache hin - vollkommen unnötig.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlmztYmxI/AAAAAAAAAGg/SkmuspIiNLg/s1600-h/IMG_2538.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlmztYmxI/AAAAAAAAAGg/SkmuspIiNLg/s400/IMG_2538.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049561693346634514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In eine dicht bewaldete Einbuchtung des Bergs ist eine winzige Klosteranlage gezwängt worden, von der man zwar einen phänomenalen Blick ins Tal hat, von außen aber kaum zu entdecken ist. Nur ab und zu unterbricht der Flügelschlag der weißen Tauben die Stille.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlzjtYmyI/AAAAAAAAAGo/C8o2mSh3SnU/s1600-h/IMG_2557.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlzjtYmyI/AAAAAAAAAGo/C8o2mSh3SnU/s400/IMG_2557.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049561912389966626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Aber den ganzen Tag können wir hier nicht verweilen: Es liegt noch eine wichtige Aufgabe vor uns. Ein strammer Marsch führt uns bis an die Mauern der trutzigen Rocca Maggiore, die es einzunehmen gilt! Die Täler, die sich in alle Richtungen erstrecken, mit wachsamen Schießscharten überwachend, thront sie oberhalb von Assisi.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOl-ztYmzI/AAAAAAAAAGw/tTWO8MpNZ-U/s1600-h/IMG_2581.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOl-ztYmzI/AAAAAAAAAGw/tTWO8MpNZ-U/s400/IMG_2581.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049562105663494962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der Zutritt über die metallende Zugbrücke verschaffen wir uns noch mit einem kleinen Bestechungsgeld: Schon stehen wir im Herzen der dreietagigen Feste, aus der ein etwas höherer Turm herausragt. Doch gerade aus diesem Teil nähern sich die britischen und italienischen Wachen: Mit Kameras bewaffnet und angsteinjagenden Uniformen stürmen sie aufs Letzte entschlossen auf uns zu. Gerade noch rechtzeitig flüchten wir uns in einen schmalen, düsteren, scheinbar endlosen Gang, breit genug für schmale Krieger. Unsere hallenden Schritte führen uns bis an eine steile Wendeltreppe, die wir eilig erklimmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOmQTtYm0I/AAAAAAAAAG4/f-cmsFd4B7Y/s1600-h/IMG_2588.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOmQTtYm0I/AAAAAAAAAG4/f-cmsFd4B7Y/s400/IMG_2588.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049562406311205698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Unsere Verfolger scheinen wir abgehängt zu haben und als wir die Spitze des polygonalen Turmes erreichen und vorsichtig über die Zinnen spähen, erblicken wir nur sorglose Burginsassen, die nichts von unserem Eindringen bemerkt haben.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Erst jetzt erkennen wir die geniale Idee des Architekten, gerade an dieser Stelle eine Burg mit hohem Spähturm zu errichten: Uns zu Füßen liegen die Dächer und Glockentürme von Assisi. Dahinter erstreckt sich ein weites Tal, an dessen Rand wir Perugia erahnen. Auf der anderen Seite dagegen blickt man auf Olivenhaine und unberührte Wälder, die sich an einem Einschnitt des Monte Subasio erstrecken.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die Gunst der Stunde nutzend, beginnen wir das Paket zu öffnen, das wir während unserer Flucht die ganze Zeit eng bei uns getragen hatten und für das wir uns jeder Wache im Kampfe gestellt hätten. Schnell ersetzen wir das Banner der Feinde auf der Turmspitze durch unser eigenes. Nun weht über dem Tal das weiße Phi auf strahlend blauem Grund.&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOmdztYm1I/AAAAAAAAAHA/MQXimmwZ8IU/s1600-h/IMG_2590.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOmdztYm1I/AAAAAAAAAHA/MQXimmwZ8IU/s400/IMG_2590.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5049562638239439698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Nach erfüllter Mission machen wir müden Krieger uns auf den Heimweg. Doch noch ist der Tag lange nicht zu Ende!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der kurze Zwischenstop in der Wohnung reicht gerade einmal zum Kontaktlinsen gegen Brille eintauschen und frische Kleidung überwerfen, dann geht es weiter zu unserer Abendverabredung: Giropizza mit Italienern!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Was, ihr wisst nicht, was das ist?! Dann höret und staunet wie wir frohlockten! Wie groß diese Veranstaltung werden würde, hätte ich nicht gedacht. Ich wusste nur von einigen Freunden, Laura, Margherita, Andrea und Enrico, dass sie kommen würden und „noch ein paar Freunde“. Am Treffpunkt warteten so circa 20 Personen, von denen ich den Großteil noch nicht kannte. Nachdem die letzten eingetrudelt waren, verteilten wir uns auf Autos und machten uns auf den Weg in irgendeine kleine Stadt irgendwo im Nichts in der Nähe (endlich wieder!) einer Burg. Bei meiner Müdigkeit schwankte ich zwischen Neugierde und Reue – Reue vor allem deswegen, weil mein Bett in (zumindest durch eigene Kraft) unerreichbare Ferne gerückt war und ich keine Ahnung hatte, wie lange heute Nacht die Pizza rotieren würde!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Laura hatte für uns eine lange Tafel in einem beheizten Zelt-Restaurant bestellt, das bereits für uns (wie in der Mensa!) mit Plastiktellern gedeckt war. Giropizza ist die italienische Version von „all you can eat“ – eben mit Pizza. Was aber nicht bedeutet, dass man sich eine ganze Pizza nach der anderen bestellen muss. Vielmehr reicht der Kellner eine in Stücke geschnittene Pizza nach der anderen herum, die deutlich schneller verschwunden ist, als der Nachschub geliefert wird. Dabei „rotiert“ der Belag der Pizza mit der Zeit.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wie fast überall in Italien gehört mindestens eine Vorspeise mit dazu. Auf die Frage „Antipasti oder Pommes“ manifestiert sich eine deutliche Mehrheit für letzteres, unser erstes kulinarisches Aha-Erlebnis an diesem Abend. Einige Funghi, Quattro Formaggi und Vegitariane später dann das zweite: Zum Nachtisch gibt es Pizza Nutella! Was wir uns erstmal gar nicht vorstellen können – uns aber von allen Seiten mit „molto buono“ wärmstens empfohlen wird – mundet dann sogar uns.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Während des Essens gerät Alessio, ein Bekannter von Laura, völlig aus dem Häuschen, als er erfährt, dass Karl Geologie studiert. Er selbst arbeitet als Paläontologe an der Uni in Perugia und lädt uns nach nur zwei Sätzen der Konversation ein, am nächsten Tag zu einem Geländetag in den Jurakalk mitzufahren (mehr davon demnächst).&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: georgia; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Als schließlich auch das letzte Stück Nutellapizza vertilgt ist, wird die Gitarre und ein Buch italienischer Volkslieder ausgepackt und losgelegt. Das Singen und der Spaß, den alle dabei hatten, sind unbeschreiblich – und obwohl wir nicht viel (Karl gar nichts) der Texte verstanden haben, so war alles mit so viel körperlichen Gesten begleitet, dass wir doch alles mitbekommen haben. Ein strahlender Enrico, der sich vor die „Hauptsänger“ Laura und Andrea auf einen Stuhl stellt und mit wilder Gestikulation alle zwanzig Studenten samt einem eigentlich unbeteiligten Nebentisch dazu bringt, an den passenden Stellen des Liedes aufzustehen, zu klatschen, zu pfeifen oder sonstige Geräusche von sich zu geben, um danach selbst eine Ballade „molto tragica“ vorzutragen; traurig schöne Gesänge eines Seemannes, der von den Sternen träumt – das alles wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-1119652460457778337?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/1119652460457778337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=1119652460457778337' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1119652460457778337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1119652460457778337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/04/eroberung-assisis-und-nachfolgender.html' title='Eroberung Assisis und nachfolgender Siegesschmaus'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RhOlLjtYmvI/AAAAAAAAAGQ/9-ytYUWSENo/s72-c/IMG_2511.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-5848109470625884171</id><published>2007-03-16T13:00:00.000+01:00</published><updated>2007-03-16T13:37:43.431+01:00</updated><title type='text'>Alltag</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;So, nicht erschrecken, das hier ist ein ziemlicher Monsterbericht - aber ich habe den Blog die letzten Tage ja auch vernachlässigt ;-)&lt;/span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Jetzt habe ich schon beinahe zwei Wochen Uni und so langsam schleift sich eine Art Alltagsleben ein. Wobei ich hier das Wort Alltag nicht negativ meine. Es ist eher so, dass ich es langsam nicht mehr unvorstellbar finde, die nächsten vier Monate hier zu verbringen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;      &lt;/div&gt; &lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Inzwischen finden auch alle Vorlesungen wie vorgesehen statt und ich kann langsam einschätzen, welcher Professor „bravo“ ist und welcher doch eher nicht so… Und ich kenne mittlerweile so ziemlich den ganzen Physikjahrgang – was bei 15 Leuten auch nicht so schwer ist und außerdem daran liegt, dass ich mich nicht an die Einteilung des hiesigen Physikstudiums halte…&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqLzoi0RsI/AAAAAAAAAF0/R6iyHZklwC4/s1600-h/IMG_2206.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqLzoi0RsI/AAAAAAAAAF0/R6iyHZklwC4/s320/IMG_2206.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042496451967731394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dabei gibt es verschiedene Grüppchen von Leuten. Mit einer war ich schon im Kino (leider in einem unsäglich schlechten Film): den Leuten aus meinen Theorie-Vorlesungen. Ansonsten habe ich den größten Kontakt mit einer ganzen Gruppe an Personen um Laura (von der ich schon geschrieben habe) und Margherita (einer anderen Physikerin, Freundin von Laura). Diese Gruppe setzt sich zur Hälfte aus Physikern und zur anderen aus Chemikern zusammen, was zu regelmäßigen Diskussionen nach dem Mittagessen führt, in welchem der beiden Gebäuden der caffè getrunken wird. Da hierbei meistens keine Einigung erzielt werden kann, führt der Kompromiss auf „neutralen Boden“ ins Mathematikgebäude. (Das praktischerweise in der Mitte zwischen Physik und Chemie liegt) Mittagessen geht diese „Gruppe“ doch meist in die Mensa, wobei ich letzte Woche bei stundenlangem Sodbrennen sehr schmerzhaft feststellen musste, dass diese sich wohl doch nicht so sehr von der tübinger unterscheidet und ich dort besser nur noch die Wurst- oder Käseplatten mit Salat essen sollte… &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;      &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;    &lt;/div&gt; &lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqIcoi0RqI/AAAAAAAAAFk/LnJObLmj0f0/s1600-h/IMG_2220.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqIcoi0RqI/AAAAAAAAAFk/LnJObLmj0f0/s320/IMG_2220.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042492758295856802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wer nicht darin interessiert ist, etwas über die Struktur des Physikstudiums in Perugia zu erfahren, kann folgenden Absatz ohne größere persönliche Verluste überspringen. In Italien hat man inzwischen größtenteils das Bachelor-/Mastersystem eingeführt – mit dem Unterschied, dass niemand eine Ahnung hat, was ein „Bachelor“ sein soll. Hier heißt das ganze „Laurea Triennale“ und „Laurea Specialistica“, aber man bekommt auch „Crediti“ und ist eigentlich sein ganzes Studium über beschäftigt, einen Haufen Prüfungen abzulegen. Dabei habe ich das Gefühl, dass die „Laurea Specialistica“ nicht so breit gefächert ist, wie das Diplom bei uns: Jeder muss ein „Indirizzo“ festlegen – den Teilbereich der Physik, mit dem er sich die nächsten zwei Jahre beschäftigen wird. Dabei gibt es drei Möglichkeiten: Theoretische Physik, Elementarteilchenphysik und Struktur der Materie (also Festkörperphysik, Physik der Materie, usw.), und wenn zwei Leute verschiedene Indirizzi machen, kann es sein, dass sie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; keine einzige Vorlesung mehr zusammen hören.&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ohne es vorher geplant zu habe&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqJV4i0RrI/AAAAAAAAAFs/wq4bvfT8xvI/s1600-h/IMG_2231.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqJV4i0RrI/AAAAAAAAAFs/wq4bvfT8xvI/s320/IMG_2231.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042493741843367602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n, höre ich hier hauptsächlich theoretische Vorlesungen – hauptsächlich aus dem Grund, dass eine Vorlesung, die ich hören wollte, gestrichen wurde (wegen fehlenden Studenten) und eine andere sich mit welchen, die ich auf jeden Fall hören wollte, überschnitten haben. Allerdings bin ich mir im Moment noch nicht ganz sicher, ob ich vielleicht nicht doch noch eine Vorlesung streichen und dafür in dieser Zeit meinen „Grundwortschatz Italienisch“ durcharbeiten sollte…&lt;br /&gt;Zwei meiner Vorlesungen, die Fisica Teorica und Meccanica Statistica sind bei der Professorin, die ich in meinem letzten Blogbericht schon erwähnt habe. Eine theoretische Physikerin, die mit Vorliebe im Minirock ihre Vorlesung hält und mitunter so schnell spricht, dass selbst die italienischen Studenten zu mir gesagt haben, dass sie ihnen &lt;i style=""&gt;zu&lt;/i&gt; schnell spricht! Das macht es leider nicht besonders leicht, ihrer Vorlesung zu folgen, da sie darüber hinaus nicht besonders viel an die Tafel schreibt, etwas konfus ist und auch nicht besonders gut erklärt. Da sind dann vier Stunden die Woche etwas viel (zumal die eine Vorlesung am Montag zur unmenschlichen Zeit von fünf bis sieben ist) – und ich spiele mit dem Gedanken, zumindest eine davon fallen zu lassen. Dagegen entwickelt sich die Elettrodinamica Quantistica im Moment zu meiner Lieblingsvorlesung, was vielleicht neben der Tatsache, dass wir gerade die Dirac-Gleichung zur kovarianten Formulierung der Quantenmechanik machen (was zumindest ich ziemlich spannend finde), vielleicht vor allem daran liegt, dass der Professor Inder ist und ein für mich sehr gut verständliches Italienisch spricht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqNiIi0RtI/AAAAAAAAAF8/zfIukjKjI5c/s1600-h/IMG_2205.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqNiIi0RtI/AAAAAAAAAF8/zfIukjKjI5c/s320/IMG_2205.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042498350343276242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Letzte Woche war ein „Incontro“ – eine „Begegnung“ zwischen einem Professor der Physik und einem der Philosophie. Also eine Art Studium Generale Vortrag nur mit zwei Professoren, die nacheinander über das Thema menschlicher Verstand gesprochen haben. In der Hinsicht unterscheiden sich Italien und Deutschland überhaupt nicht voneinander: Dem Physiker konnte ich mühelos folgen, während mir beim Vortrag des Philosophen relativ schnell der Faden und die Konzentration verloren gingen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqO64i0RuI/AAAAAAAAAGE/bCFjXll3f3U/s1600-h/IMG_2261.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqO64i0RuI/AAAAAAAAAGE/bCFjXll3f3U/s320/IMG_2261.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042499875056666338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Diese Woche zeigt sich Perugia wettermäßig gesehen von seiner besten Seite: Sonne und strahlend blauer Himmel, der einen versucht zu verführen, die Mittagspause auf ein Schlümmerchen im Freien auszudehnen… Gestern habe ich jedoch meinen unifreien Mittag genutzt, um noch ein paar Ecken dieser Stadt zu erkunden, die ich noch nicht kannte. Dabei streunte ich eher ziellos in eine Richtung, bis ich schließlich im Viertel „Monteluce“ landete, von wo aus man das Stadtzentrum einmal von der anderen Seite sehen kann. Ansonsten sind dort hauptsächlich Wohnhäuser, aber in den so typischen engen und hohen Gassen, die einfach zum Herumlaufen einladen. Auf dem Weg von dort in die Innenstadt entdeckte ich durch Zufall noch die Jugendherberge, die sich doch mitten in der Stadt befindet (ist nur auf keiner Karte eingezeichnet). Also falls mich noch mehr Leute besuchen kommen wollen, als ich in meinem Zimmer unterbekomme… ;-)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-5848109470625884171?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/5848109470625884171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=5848109470625884171' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5848109470625884171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5848109470625884171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/03/alltag.html' title='Alltag'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RfqLzoi0RsI/AAAAAAAAAF0/R6iyHZklwC4/s72-c/IMG_2206.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-3281982618087727425</id><published>2007-03-06T07:00:00.000+01:00</published><updated>2007-03-06T17:57:53.889+01:00</updated><title type='text'>Italienische Physiker</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Auch wenn ich am Freitag schon eine Vorlesung hatte, ist bei mir eigentlich erst heute so wirklich das Gefühl aufgekommen, an der Uni angekommen zu sein. Dann auch gleich so richtig: Ich hatte heute drei Vorlesungen, die sogar alle stattgefunden haben.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;In der ersten (Fisica dei Mezzi Continui) waren wir wieder zu dritt: Außer mir noch zwei andere Mädels, Laura und Francesca. Die beiden haben mir denn auch erzählt, dass das gar nicht so verwunderlich ist, dass wir so wenige sind, denn im Semester sind insgesamt sowieso nur so etwa 15 (!!!) Leute. Das sind die, die von den Anfänglichen 25-30 noch übrig sind, um die „Laurea Specialistica“ (besser bekannt unter dem Namen „Master“) zu machen. Was dabei aber total verblüffend ist, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mindestens&lt;/span&gt; die Hälfte der Studenten Mädels sind!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Die Einführung des Professors bestand darin, einige Beispiele ohne viele Erklärungen mehr oder weniger unzusammenhängend aneinanderzureihen, mit besonderem Schwerpunkt auf einem Experiment, dass er selbst gemacht hat und auf das er ziemlich stolz zu sein scheint. In der Vorlesung soll es um Akkustik gehen, aber Francesca erzählte mir, dass sie den Professor schon aus einer anderen Vorlesung kennt und sein Stil sich wohl nicht groß ändern wird – viele Bespiele und sehr wenige Erklärungen. Da der gute Mann außerdem weder Skript noch Tafelanschrieb hat noch sich nach einem Buch richtet und überdies seine Sprechweise eher nuschelnd ist, habe ich heute schon entschieden, diese Vorlesung aus meinem Programm zu streichen. Das ist nicht weiter schlimm, da ich ohnehin irgendeine der Veranstaltungen, die ich mir bisher ausgesucht hatte, weglassen muss (6 Vorlesungen a 4 Stunden sind dann doch ein bisschen viel…).&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Zum Glück hört Francesca auch „Fisica Atomica“, denn ohne sie hätte ich erstens nicht gewusst, dass man sich heute im Büro des Professors traf, um den Zeitpunkt der Vorlesung festzulegen und zweitens selbst wenn ich es gewusst hätte dieses Büro im Chemiebau nicht gefunden. Die Vorlesung ist sowohl für Physik- als auch für Chemiestudenten, weshalb wir doch auf eine stattliche Zahl von etwa 10 Zuhörern gekommen sind. Vielleicht weil ich eigentlich alles, was wir heute gemacht haben, schon mal gehört habe, hatte ich keine Schwierigkeiten, dieser Vorlesung zu folgen. Der Professor hat einen schön klaren Stil, schreibt an die Tafel, erklärt sehr ausführlich und zudem hat Francesca gemeint, dass ich mir bestimmt seine Aufschriebe, anhand derer er die Vorlesung hält, kopieren kann, wenn ich ihn frage.&lt;/p&gt;           &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Nach den vier Stunden hatte ich einen mordsmäßigen Hunger. Irgendwie scheint es nicht so üblich zu sein, in die Mensa zu gehen – wahrscheinlich, weil es viele gute andere Möglichkeiten gibt, die auch nicht weiter weg und billiger sind. Francesca nahm mich mit zu einer Pizzeria (über die man hier etwa alle zehn Meter stolpert) und wir setzten uns mit unserem ergatterten Mittagessen in die Sonne vor dem Physikbau.&lt;br /&gt;Dort übte ich mich in italienischer Konversation und erfuhr dabei so manches über das Physikstudium in Perugia, aber auch, dass Francesca in Maggiore wohnt (das ist in der Nähe des Trasimener Sees) und jeden Tag pendelt, außerdem so gut wie keine Freizeit hat, weil sie nebenher am Wochenende und auch sonst abends kellnert.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;In der Uni zeigte sie mir das schwarze Brett, an dem die Professoren Ankündigungen aushängen (wenn sie Lust haben) – dabei entdeckte sie gleich, dass die Vorlesung, auf die sie eigentlich gerade wartete, erst nächste Woche anfängt. Es geht als allen so - nicht nur mir!&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Was mir die letzten Zweifel nahm, ob ich mich in Perugia an der Uni wohl fühlen könnte: Lachend und plappernd kamen einige Studenten auf den Platz vor dem Physikgebäude, setzten sich auf den Boden – und fingen an, Karten zu spielen! Eines der Mädels war Laura, die ich aus meiner ersten Vorlesung vom Morgen schon kannte. Francesca verabschiedete sich um heimzufahren und ich setzte mich zu den Kartenspielern, um vielleicht ein paar Regeln aufzuschnappen. Viel habe ich nicht kapiert – außer, dass man zu viert spielt, je zwei in einem Team und es am Ende jeder Runde elf Punkte zu verteilen gibt. Lauras Team gewann prompt die nächsten beiden Runden und damit das Spiel und Andrea (das ist ein Männername in Italien!) wollte mich gleich mal nach Hause schicken…&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Auch wenn ich natürlich nicht so gut in Gesprächen mitkomme, wurde ich gleich eingebunden, als sei es ganz natürlich, dass ich dazugehöre. Nach dem Spiel präsentierte Laura ein paar Deutschkenntnisse, die sie von ein paar Kindern aufgeschnappt hat, Andrea rief „Fischers Fritze fischt frische Fische“ und die Atmosphäre war total gelöst. Die anderen gingen dann weiter zum Lernen, ich musste zu meiner Vermieterin, um Waschmarken zu kaufen – aber die gute Laune blieb mir. Und ich habe das Gefühl: Jetzt bin ich wirklich angekommen!&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Von 17 bis 19 Uhr (unmenschliche Uhrzeit!) hatte ich noch eine Vorlesung, Fisica Teorica, in der es wohl hauptsächlich um Quantenmechanik gehen wird. Mein erster Physikkurs, der von einer DozentIN gehalten wird! So viel Kontakt sammelte ich hier nicht mehr, nach dem Tag war ich total erschlagen und ich ging nur noch einkaufen und dann nach Hause.&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;Es ist im Moment schon viel anstrengender, als wenn ich nur die Vorlesungen auf Deutsch hören würde. Ungefähr so, als hätte ich den ganzen Tag Italienisch-Unterricht non-stop! Mir schwirrt der Kopf mit irgendwelchen wirren italienischen Satzfetzen und Worten, bis ich es schaffe, meinem Hirn klarzumachen, dass ich mir meine eigenen Gedanken noch nicht auf italienisch übersetzen muss…&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-3281982618087727425?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/3281982618087727425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=3281982618087727425' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3281982618087727425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3281982618087727425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/03/italienische-physiker.html' title='Italienische Physiker'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-7438444672246863632</id><published>2007-03-02T18:53:00.000+01:00</published><updated>2007-03-02T19:04:57.591+01:00</updated><title type='text'>Mehr Bilder...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehm3ZrGmXI/AAAAAAAAAFE/gc_s46M5Srg/s1600-h/IMG_2172.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehm3ZrGmXI/AAAAAAAAAFE/gc_s46M5Srg/s320/IMG_2172.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037389285184412018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Blick übers Land auf Assisi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehlu5rGmWI/AAAAAAAAAE8/VrTlnFEbJRc/s1600-h/IMG_2166.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehlu5rGmWI/AAAAAAAAAE8/VrTlnFEbJRc/s320/IMG_2166.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037388039643896162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier gibt es Türöffner in allen nur denkbaren Formen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RehlYZrGmVI/AAAAAAAAAE0/jgV9Vt54NAQ/s1600-h/IMG_2161.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RehlYZrGmVI/AAAAAAAAAE0/jgV9Vt54NAQ/s320/IMG_2161.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037387653096839506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gerade ist glaube ich die Hauptbalzzeit der Tauben und immer wieder sitzen an einem Ort zwischen 20 und 50 Stück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehk65rGmUI/AAAAAAAAAEs/Som4pzhVvrw/s1600-h/IMG_2117.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehk65rGmUI/AAAAAAAAAEs/Som4pzhVvrw/s320/IMG_2117.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037387146290698562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist das Physikgebäude der Uni.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-7438444672246863632?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/7438444672246863632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=7438444672246863632' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/7438444672246863632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/7438444672246863632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/03/mehr-bilder.html' title='Mehr Bilder...'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rehm3ZrGmXI/AAAAAAAAAFE/gc_s46M5Srg/s72-c/IMG_2172.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-4445087417997563171</id><published>2007-03-02T17:04:00.000+01:00</published><updated>2007-03-02T18:52:17.848+01:00</updated><title type='text'>Der wirklich erste Unitag!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit Hannah nicht ungeduldig wird, hier des Rätsels Lösung:&lt;br /&gt;Heute morgen um neun Uhr versuchte ich mein Glück erneut. Und sieheda: Als ich eigentlich schon wieder gehen wollte, weil um zehn nach neun immer noch niemand da war, kamen doch tatsächlich noch zwei andere Studenten zu dem Hörsaal. Die Vorlesungen fangen hier also auch c.t. an...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei uns dreien sollte es dann auch bleiben und der Professor begrüßte mich gleich einmal persönlich. Er stellte sich als der Ersamus-Zuständige für die Physik in Perugia heraus (ich bin ja über einen Kontakt in der Mathematik gekommen) und zeigte sich gleich interessiert, einen Kontakt zwischen der Physik in Perugia und Tübingen herzustellen - hat mich gefragt, ob ich ihm da eine Adresse vermitteln könnte.&lt;br /&gt;Dann bot er mir noch an, seine Vorlesung auf Englisch zu halten, damit ich sie auch gut verstehe (natürlich, wenn die anderen beiden einverstanden sind) und war ganz begeistert, als ich ablehnte und meinte, ich wolle ja schließlich Italienisch lernen. (Trotzdem schien es ihm Spaß zu machen, mir seine Englischkenntnisse zu zeigen, denn obwohl ich konsequent auf Italienisch antwortete, redete er Englisch mit mir...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann begann die Vorlesung (vorher hatte der Professor mich noch bestärkt, ihn auf jeden Fall zu fragen, wenn ich irgend etwas nicht verstehen sollte. Die erste Stunde war erst einmal nur eine Einführung in den Inhalt der Vorlesung (Sternentstehung und Sternentwicklung, danach noch was über Sternatmosphären und Planetenentstehung, wenn wir Lust haben, aber wir können auch sagen, wenn wir was anderes machen wollen). Die Vorlesung war dann auch eine halbe Stunde früher fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der nächsten Vorlesung hatte ich weniger Glück. Auch zehn Minuten, nachdem sie hätte anfangen müssen, war noch niemand aufgetaucht. Jetzt hoffe ich eben, dass ab Montag der normale Stundenplan gilt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Umzug hat dafür gestern einwandfrei geklappt und meine Mitbewohnerin ist total lieb! Wir haben uns abends noch bis Mitternacht unterhalten (obwohl sie eigentlich auf eine Klausur lernen mußte...). Es ist schon gut, jetzt nicht mehr alleine zu sein!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-4445087417997563171?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/4445087417997563171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=4445087417997563171' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/4445087417997563171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/4445087417997563171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/03/der-wirklich-erste-unitag.html' title='Der wirklich erste Unitag!'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-6671009952104958551</id><published>2007-03-01T11:51:00.000+01:00</published><updated>2007-03-01T12:11:06.145+01:00</updated><title type='text'>Erster Unitag?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es faengt damit an, dass es die Vorlesung, in die ich eigentlich gehen will, auf einmal doch nicht gibt. Das stelle ich fest, als ich heute um halb elf die Uni betrete und zur Sicherheit noch einmal den Stundenplan abchecke, der im Eingangsbereich haengt.&lt;br /&gt;Da ich um zehn Uhr mein Gepaeck von der Herberge in meine zukuenftige Wohnung verfrachtet habe, dort aber nicht im Weg rumstehen wollte (Mariachiara war gerade dabei, die Wohnung und mein Zimmer zu putzen), bin ich eine halbe Stunde zu frueh fuer die Vorlesung in der Uni und ein wenig unschluessig, was ich jetzt tun soll. Anstatt "Rivelatori ai Semiconduttori" (Halbleiterphysik), das es ja nun nicht mehr gibt, koennte ich in "Elettrodinamica Quantistica" (Quantenelektrodynamik) gehen - ich weiss zwar nicht, ob meine QM I - Kentnisse fuer diese Vorlesung ausreichen, aber ich kann zur Not ja immer noch aufhoeren. Eigentlich gar nicht so schlecht, dann kann ich immerhin das nutzen, was ich letztes Semester gelernt habe und vergesse nicht alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begebe mich also in Richtung Hoersaal, vor der jedoch kein Mensch zu sehen ist. Klar, bin ja zu frueh dran. Im Gang ist ein abgetrennter Bereich mit Tischen und sogar zwei Rechnern, wo auch einige Studenten fleissig ueber Buecher gebeugt sitzen. Ich setze mich dazu und beschaeftige mich. Bis elf Uhr ist laut Stundenplan eine andere Vorlesung in der "Aula D", also muesste ich es mitbekommen, wenn die Studenten nach dem Ende hier vorbeigehen...&lt;br /&gt;Die Zeit vergeht, jetzt ist es fuenf vor elf. Zeit, mein Zeug wieder einzupacken und in Richtung Vorlesungssaal zu gehen. Hier ist immer noch niemand - und es macht auch keiner Anstalten, aus dem Raum herauszukommen. Vorsichtig versuche ich, die Tuere zu oeffnen - sie ist abgeschlossen. Ok, also war hier noch keine Vorlesung. Hmmm. Vielleicht fangen die ja doch nicht heute an? Ich gehe zurueck zu dem Raum mit den fleissigen Studenten und frage mal, so als hilfloser Erasmus-Student. Aber die koennen mir nicht helfen - welche Vorlesung denn? Laurea Specialistica? In welchem Fach denn? (ich dachte, ist doch klar, ich bin doch im Physikbau!!) Das wissen wir doch nicht. Aber du kannst ja mal am Eingang bei der Information anfragen, welche Vorlesungen wann anfangen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie scheinen auch nicht weiter interessiert daran zu sein, eine Kommunikation oder sonstigen Kontakt zu mir anzufangen. Also trotte ich halbwegs enttaeuscht zum Eingangsbereich. Die Frau dort kann mir nur sagen, dass sie den Professor dieser Vorlesung heute noch nicht gesehen hat. Eigentlich muessten die Vorlesungen aber schon heute anfangen. Ich koenne hoechstens noch den Professor selber in seinem Buero aufsuchen (der aber ja wahrscheinlich gar nicht da ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf verzichte ich und vergewissere mich nur noch einmal, dass wirklich niemand vor oder in dem Hoersaal ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nun?  In der Uni bleiben hat wenig Sinn, eine andere Vorlesung gibt es nicht, die ich hoeren will - also trotte ich wieder nach draussen, um hier im Internetcafé meinen Frust abzuschreiben. Es ist nur seltsam, dass anscheinend &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alle&lt;/span&gt; Studenten, die diese Vorlesung hoeren, auf irgendeine geheimnisvolle Art und weise gewusst haben, dass sie nicht stattfindet. Ich habe nirgendwo einen Zettel oder eine Nachricht entdecken koennen - auch nicht im Internet. Komisch, komisch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt werde ich mir also noch die Zeit vertreiben, bis ich nachher in mein Zimmer einziehen kann und hoffentlich meine Mitbewohnerin etwas besser kennenlerne! Mit ein bisschen Glueck findet ja vielleicht eine der beiden Vorlesungen morgen statt, die ich mir anhoeren will...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-6671009952104958551?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/6671009952104958551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=6671009952104958551' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/6671009952104958551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/6671009952104958551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/03/erster-unitag.html' title='Erster Unitag?'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-1364336099240544364</id><published>2007-02-28T14:32:00.001+01:00</published><updated>2007-02-28T15:42:48.979+01:00</updated><title type='text'>Italienische Buerokratie</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Vor einigen Tagen habe ich geschrieben, dass ich zur Polizei muss, um meine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen - und mir ist aufgefallen, dass ich noch gar nicht erzaehlt habe, wie dieser "Gang" verlaufen ist und was danach noch so passiert ist. Also muss ich das schleunigst nachholen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war also letzten Freitag (gerade, nachdem meine Eltern wieder abgefahren waren)  beim Erasmus-Buero, wo ich nach kurzem Warten meinen Erasmus-Studentenausweis und eine Art Immatrikulationsbescheinigung in zweifacher Ausfuehrung bekam - eine fuer mich, eine fuer die Questura. Da diese gluecklicherweise noch an diesem Tag aufhatte, ging ich gleich anschliessend in das ausgelagerte Buero der Polizei in der Auslaenderuniversitaet (die ganz in der Naehe von dort ist, wo ich wohne).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beamte redete so leise, dass ich meine Ohren beinahe an die Glasscheibe pressen musste, die uns trennte, um ihn zu verstehen. Als erstes gab er mir einen Zettel, auf dem stand, was ich alles fuer die Aufenthaltsgenehmigung brauche: Ausser der Immatrikulationsbescheinigung und einer Bestaetigung meiner Krankenversicherung, die ich schon hatte, noch eine Kopie des Personalausweises und vier Passfotos, ausserdem sollte ich noch ein Formular in zweifacher Ausfuehrung ausfuellen.&lt;br /&gt;Da ich ja ueber meine Eltern privat versichert bin, hatte ich nicht die eigentlich erwuenschte EU-Norm-Auslandsversicherung, sondern nur ein Bestaetigungsschreiben der DBV. Weil ich mir nicht sicher war, ob das vielleicht Schwierigkeiten machen koennte, zeigte ich dem Mann dieses Schreiben, der erstaunlicherweise sogar Deutsch konnte und verstand, was die Versicherung dort geschrieben hatte.&lt;br /&gt;Er kenne die Versicherung, das sei eine gute Versicherung ( ich atmete innerlich auf, also gab es keine Probleme, dass ich nicht die E-sowieso Versicherung hatte) - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aber: &lt;/span&gt;Da sei ja gar nicht geschrieben, wie lange die Versicherung gueltig sei! Nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ab&lt;/span&gt; wann, aber nicht &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bis &lt;/span&gt;wann. Das gehe ja natuerlich nicht. Ich versuchte ihn zu ueberzeugen, dass die Versicherung eben unbegrenzt ab diesem Datum gueltig sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bruesk wandte der Mann sich ab, nahm den Telefonhoerer in die Hand und telefonierte bestimmt fuenf Minuten mit irgendjemanden. Ich wusste nicht so recht, was ich jetzt tun sollte - hatte das Telefonat mit meiner Versicherung zu tun, oder hatte er mich schlicht und einfach vergessen? Unschluessig stand ich da und wartete, bis er sein Telefonat beendet hatte. Es schien wohl doch irgendetwas mit mir zu tun zu haben, zumindest bestaetigte er noch einmal seine vorherigen Worte: ohne den Zusatz, bis wann sie gueltig sei, koenne er die Bestaetigung nicht annehmen. Damit war ich offensichtlich entlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ueberlegte eine Weile, was ich jetzt tun konnte. Bis die Versicherung von Deutschland die Bestaetigung per Post hierher schicken wuerde, konnte es ewig dauern. Vielleicht per Fax...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich am naechsten Tag bei Faguglis zum Mittagessen eingeladen war, erzaehlte ich ihnen davon und noch bevor ich fragen konnte, ob sie ein Faxgeraet besitzen, boten sie mir von sich aus an, dass die Versicherung das auch an sie faxen koenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Eltern versprachen mir, gleich am Montag bei der DBV anzurufen, und fuer mich schien die Sache damit erledigt zu sein. Montag anrufen, dann koennen die das Fax noch am gleichen Tag - oder eben am Dienstag - rausschicken. Aber ich habe diese Rechnung ohne die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;deutsche&lt;/span&gt; Buerokratie gemacht, die ja auch nicht unbedingt den Ruf hat, unkompliziert zu sein... Die Leute von der DBV sagten also, man koenne so ein Schreiben nicht so schnell anfertigen, das muesse ja individuell bearbeitet werden, bla bla blub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also fasste ich den Entschluss, dieses Fax nicht abzuwarten und dem Beamten der Questura klarzumachen, dass ich diese Aufenthaltsgenehmigung fuer mein Zimmer brauche... vielleicht konnte ich ihn ja dazu bringen, mir eine vorlaeufige Genehmigung zu erteilen..? Also ging ich gleich am Dienstag morgen in das Buero, in dem neben dem "Schalter" fuer die Aufenthaltsgenehmigungen auch noch andere sind.  Eine Frau von dort meinte zu mir, sie glaube nicht, dass fuer die Questura heute jemand da sei. Vor halb zehn sowieso nicht, und sonst wahrscheinlich heute auch nicht. Aber morgen sei bestimmt jemand da. Ich verkniff es mir, zu sagen, dass ich ein Informationsschreiben des Erasmusbuero hatte, auf dem stand, die Questura habe jeden Tag von 8.30 Uhr bis 1.00 Uhr geoeffnet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen machte ich mir schon alle moeglichen und unmoeglichen Sorgen und hatte die genze Zeit so ein unbestimmtes Gefuehl, dass irgendetwas bestimmt furchtbar schief laufen wuerde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute versuchte ich mein Glueck erneut und eine lange Schlange verriet mir, dass das Buero heute definitiv geoeffnet hatte. Ich vertrieb mir die Wartezeit damit, mir geeignete italienische Saetze zurechtzulegen, und als ich damit nicht mehr so recht weiterkam, unterhielt ich mich ein bisschen mit einem Maedchen hinter mir: eine Kasachstanin, die einen dreimonatigen Sprachkurs in Italien machen will. Witzigerweise war italienisch die Sprache, in der die Unterhaltung am besten ging. Als ich dann vorne angekommen war, schaute mir hinter der Glasscheibe derselbe schmale Mann mit der leisen Stimme entgegen, der mich das erste Mal abgewiesen hatte. Er erinnerte sich an ich und ich erklaerte ihm so gut, wie das mein Italienisch zuliess, dass ich mit der Versicherung gesprochen habe, aber nicht wisse, wann ich die Bestaetigung bekomme. Alle anderen Unterlagen schob ich ihm unter der Glasscheibe durch. Ich hatte den Eindruck, dass der Mann heute entschieden besser gelaunt war, als das letzte Mal. Er schaute sich noch einmal kurz meine bisherige Versicherungsbestaetigung an, machte sich eine Kopie davon, und sagte in Ordnung. Dann stempelte er meine ganzen Zettel und Passfotos ab, haendigte mir ein Exemplar der Aufenthaltsbestaetigung aus und meinte, ich solle Ende April wiederkommen - wohl um ihm dann die andere Versicherungsbestaetigung zu geben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so einfach war das! Jetzt kann ich also morgen beim Einzug meiner Vermieterin die Genehmigung zeigen und es gibt damit keine Probleme. Ihr glaubt gar nicht, was fuer ein Stein mir vom Herzen gefallen ist!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur "Feier der Tages" war ich vorhin zum ersten Mal in der Mensa zum Essen - die sich, wie sich herausstellte, nicht in dem Steingebaeude neben der Cafeteria befand, wie ich erst gedacht hatte, sondern ein Stueckchen weiter ausserhalb, hinter einem der Stadttore, in einem grossen Zelt, von Rasen umgeben und durch eine Hecke von der Strasse abgeschirmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen ist eine Theke mit dem Essen neben den Tischreihen fuer die Studenten. Das Essen ist definitiv besser als das der Tuebinger Mensa, und bis jetzt sind bei mir zum Glueck die Magenkraempfe ausgeblieben, die mich normalerweise nach Mensaessen befallen. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon total darauf, wieder die Moeglichkeit zu haben, selber zu kochen! Irgendwie habe ich mich schon sehr daran gewoehnt, immer selber zu entscheiden, auf  welches Essen ich Lust habe und das dann einfach zu kochen, wenn ich Hunger habe...&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-1364336099240544364?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/1364336099240544364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=1364336099240544364' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1364336099240544364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1364336099240544364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/italienische-buerokratie_28.html' title='Italienische Buerokratie'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-5981118810696254044</id><published>2007-02-26T17:47:00.000+01:00</published><updated>2007-02-26T18:11:32.889+01:00</updated><title type='text'>Aprilwetter</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Heute ist endlich mal besseres Wetter: Die Sonne schafft es doch tatsächlich, öfters mal zwischen den Wolken hervorzuluken und es zeigen sich blaue Flecken am Himmel. Als ich heute Nachmittag durch die Stadt schlendere, fängt es aber doch an zu regnen, während die Sonne noch scheint.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Damit ihr mal eine Vorstellung von der Stadt bekommt, in der ich jetzt wohne, noch ein paar Bilder:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMTXdnFvyI/AAAAAAAAAD4/-40TuKRlEfM/s1600-h/IMG_2147.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMTXdnFvyI/AAAAAAAAAD4/-40TuKRlEfM/s320/IMG_2147.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035890102136848162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMSNtnFvwI/AAAAAAAAADo/RGnuI7pzp_g/s1600-h/IMG_2151.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMSNtnFvwI/AAAAAAAAADo/RGnuI7pzp_g/s320/IMG_2151.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035888835121495810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMR7dnFvvI/AAAAAAAAADg/pppE3Y-zw8U/s1600-h/IMG_2144.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMR7dnFvvI/AAAAAAAAADg/pppE3Y-zw8U/s320/IMG_2144.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035888521588883186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Bild ist ganz in der Nähe von dort, wo ich wohne: rechts neben dem Aquädukt (das ist der Weg, der geradeaus geht) die Treppen runter und die zweite Querstraße rechts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMSt9nFvxI/AAAAAAAAADw/klUsArJ3nrk/s1600-h/IMG_2136.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMSt9nFvxI/AAAAAAAAADw/klUsArJ3nrk/s320/IMG_2136.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035889389172277010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMTo9nFvzI/AAAAAAAAAEA/k4207G5NFpE/s1600-h/IMG_1915.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMTo9nFvzI/AAAAAAAAAEA/k4207G5NFpE/s320/IMG_1915.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035890402784558898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMT_tnFv0I/AAAAAAAAAEI/SgunWgSEeVA/s1600-h/IMG_1917.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMT_tnFv0I/AAAAAAAAAEI/SgunWgSEeVA/s320/IMG_1917.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035890793626582850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-5981118810696254044?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/5981118810696254044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=5981118810696254044' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5981118810696254044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/5981118810696254044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/aprilwetter.html' title='Aprilwetter'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMTXdnFvyI/AAAAAAAAAD4/-40TuKRlEfM/s72-c/IMG_2147.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-3425570281795839831</id><published>2007-02-24T20:00:00.000+01:00</published><updated>2007-02-26T17:46:18.983+01:00</updated><title type='text'>Trödelmarkt und anderes</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMN_NnFvsI/AAAAAAAAAC4/waJ2QiveMAE/s1600-h/IMG_2120.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMN_NnFvsI/AAAAAAAAAC4/waJ2QiveMAE/s320/IMG_2120.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035884187966881474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute habe ich einen tollen Trödelmarkt entdeckt. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber ich habe den Eindruck, dass auf italienischen Flohmärkten irgendwie mehr verkauft wird als auf deutschen. Mit mehr meine ich, dass die Auswahl an Dingen, die es gibt, irgendwie größer ist. Zumindest anders. Von Schmuck über Gläser und Geschirr, halb auseinanderfallende Bücher, alte Möbel, Heiligenbilder, Globen, Nähmaschinen, Bügeleisen bis hin zu alten Holzmöbeln – es gibt praktisch alles! Und das meiste sieht so aus, als habe man es aus dem Dachboden einer längst verstorbenen Urgroßmutter gefunden. Sogar eine Geige und ein Akkordeon habe ich gesehen. – Ich frage mich, ob all diese Dinge wirklich auch Käufer finden! Auf jeden Fall macht es Spaß, über den Markt zu schlendern und alles anzuschauen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify; font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich gelesen hatte, dass die Mensa auch samstags auf hat, wollte ich heute Mittag eigentlich einmal ausprobieren, ob das Essen dort genießbarer ist als in Tübingen. Immerhin bin ich in Italien! Da müssten sie doch schon kochen können.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMOh9nFvtI/AAAAAAAAADA/B0OQPpRJt90/s1600-h/IMG_2119.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMOh9nFvtI/AAAAAAAAADA/B0OQPpRJt90/s320/IMG_2119.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5035884784967335634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;   &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify; font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Doch als ich schon auf dem Weg dorthin war, bekam ich einen Anruf von Elisabeth (Das ist eine Bekannte, die ich – und besser meine Eltern – aus Urlauben in Umbrien kenne: Sie ist Österreicherin, ihr Mann, Riccardo, Italiener und sie wohnen mit ihren drei Kindern in Perugia), ob ich nicht zum Essen kommen wolle. Natürlich wollte ich, froh darüber, Unterhaltung und Gesellschaft zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;   &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify; font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Neben den Schwierigkeiten der Mitte-Links-Regierung in Italien erfuhr ich dabei gleich noch etwas über Schwimmbäder in Perugia und ein Konzertprogramm, das es hier gibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;   &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify; font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn alles klappt, gehe ich wahrscheinlich morgen in ein Klavierkonzert…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-3425570281795839831?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/3425570281795839831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=3425570281795839831' title='31 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3425570281795839831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3425570281795839831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/trdelmarkt-und-anderes.html' title='Trödelmarkt und anderes'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/ReMN_NnFvsI/AAAAAAAAAC4/waJ2QiveMAE/s72-c/IMG_2120.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>31</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-3215072010111899329</id><published>2007-02-23T14:09:00.000+01:00</published><updated>2007-02-23T15:11:03.561+01:00</updated><title type='text'>Fotos usw.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd71pi9qw2I/AAAAAAAAACQ/nBpIsT_KZG0/s1600-h/IMG_2027.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd71pi9qw2I/AAAAAAAAACQ/nBpIsT_KZG0/s320/IMG_2027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034731527555695458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Damit nicht der Eindruck entsteht, dass hier nur schlechtes Wetter und Trübsal herrscht:&lt;br /&gt;Während meine Eltern noch da waren, haben wir die Zeit für Ausflüge in die Umgebung genutzt. Und gestern hat der Frühling angefangen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd70KC9qwzI/AAAAAAAAAB4/opvg8EsglEo/s1600-h/IMG_2052.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd70KC9qwzI/AAAAAAAAAB4/opvg8EsglEo/s200/IMG_2052.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034729886878188338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wir waren am Trasimener See und haben an der Uferpromenade in der Sonne unser erstes Eis des Jahres geschlotzt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd7yPS9qwxI/AAAAAAAAABY/g1wxaR_YAMA/s1600-h/IMG_2048.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd7yPS9qwxI/AAAAAAAAABY/g1wxaR_YAMA/s320/IMG_2048.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034727778049245970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Später tauchte der Sonnenuntergang den See in Pastellfarben und verbreitete eine herrliche Stimmung...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd70nC9qw0I/AAAAAAAAACA/xUqQHLFreK8/s1600-h/IMG_2085.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd70nC9qw0I/AAAAAAAAACA/xUqQHLFreK8/s320/IMG_2085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034730385094394690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd7vbi9qwuI/AAAAAAAAABA/50E3PtIlov8/s1600-h/IMG_2078.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd7vbi9qwuI/AAAAAAAAABA/50E3PtIlov8/s320/IMG_2078.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034724689967760098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd71Ei9qw1I/AAAAAAAAACI/zu2t_7kIGlM/s1600-h/IMG_2081.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd71Ei9qw1I/AAAAAAAAACI/zu2t_7kIGlM/s320/IMG_2081.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5034730891900535634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-3215072010111899329?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/3215072010111899329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=3215072010111899329' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3215072010111899329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3215072010111899329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/fotos-usw.html' title='Fotos usw.'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/Rd71pi9qw2I/AAAAAAAAACQ/nBpIsT_KZG0/s72-c/IMG_2027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-3188867378922167812</id><published>2007-02-23T13:41:00.000+01:00</published><updated>2007-02-23T13:42:36.457+01:00</updated><title type='text'>Zwischen Ankunft und Uni</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jetzt sind meine Eltern wieder auf dem Weg nach Deutschland und ich bin fürs Erste ganz alleine hier. Ich habe zwar noch einiges zu tun: Noch ein zweites Mal zum Erasmus-Büro gehen, um dort einen Zettel zu bekommen, mit dem ich zur Polizei-Questura rennen muss, um dort (hoffentlich) eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, die ich wiederum brauche, um den Mietvertrag für mein Zimmer hier abzuschließen. Ich bin ja sehr gespannt, ob das mit der Aufenthaltsgenehmigung so problemlos klappt – nach dem, was ich schon so gehört habe, wage ich es zu bezweifeln.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was ich auch noch herausfinden muss, ist, ob meine Vorlesung tatsächlich am 5. März anfängt, wie das meine Kontaktperson aus dem mathematischen Institut (mit der ich mich im Übrigen auch noch in den nächsten Tagen treffen sollte) gemeint hat. Die Frau vom Erasmus-Büro hat sich zumindest sehr gewundert, als ich ihr dieses Datum gesagt habe. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass hier sowieso jede Fakultät tut, was sie will und es so etwas wie eine allgemeine Absprache bezüglich Semesterterminen sowieso nicht gibt – gleich gar nicht bei verschiedenen Städten aber auch schon nicht bei verschiedenen Fächern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Von diesen organisatorischen Dingen abgesehen bin ich jedoch im Moment schon relativ allein und unbeschäftigt: Einziehen kann ich erst am 1. März, nächste Woche also. Bis dahin bin ich in einer Herberge untergebracht die mir nicht den Eindruck macht, als könne man dort schon Leute kennenlernen. Ich glaube, bis ich wirkliche Kontakte hier knüpfen kann, muss ich zumindest meinen Einzug abwarten. Es ist ein seltsames Gefühl, so in der Luft zu hängen, bevor es hier richtig anfängt. Dadurch gibt es nur wenige Dinge, die mich davon abhalten können, Heimweh zu haben…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-3188867378922167812?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/3188867378922167812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=3188867378922167812' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3188867378922167812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/3188867378922167812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/zwischen-ankunft-und-uni.html' title='Zwischen Ankunft und Uni'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-4300362976514977104</id><published>2007-02-23T13:29:00.001+01:00</published><updated>2007-02-23T13:36:36.737+01:00</updated><title type='text'>Wohnungssuche oder Der zweite Tag</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wohnungssuche in Italien: Ein Erlebnis für sich! Der Morgen beginnt zwar ähnlich trübe wie der erste Tag endete, jedoch mit dem Unterschied, dass ich ausgeschlafen und halbwegs gewappnet bin, mich in die Organisation meines Lebens hier zu stürzen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich habe bereits eine Telefonnummer für eine Wohnung, von der ich weiß, dass sie sehr zentral liegt. Für einen Termin zum Anschauen muss ich nur noch dort anrufen. Ich habe noch nie zuvor ein Telefonat auf Italienisch geführt. Vielleicht kommt noch dazu, dass ich ohnehin kein Mensch bin, der gerne mit Leuten telefoniert, die er nicht kennt. Aber vor diesem speziellen Anruf war ich schon ziemlich aufgeregt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; Ich glaube, wenn ich sagen würde, dass ich die Hälfte verstanden habe, wäre es übertrieben. Aber das Wesentliche habe ich dann doch verstanden und es doch tatsächlich geschafft, eine Zeit auszumachen. Zumindest ein kleiner Triumph…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Weil noch einiges an Zeit bis dahin ist, geht’s als nächstes zum Univiertel auf der Suche nach meiner Fakultät. Ich hatte mir ja Hoffnungen gemacht. Ich hatte gedacht, wenn die Uni schon direkt an der Altstadt liegt, dann sind das doch bestimmt altehrwürdige, schöne Gebäude. Aber ich hatte dabei irgendwie vernachlässigt, dass ich so ein komisches Fach studiere, das man einfach nicht in solchen Gebäuden unterbringen kann. Die physikalische Fakultät in Perugia ist wohl – wenn möglich – noch hässlicher als die Morgenstelle: Eine kahle braune Fassade, die nur an einigen Stellen von Klimaanlagen verziert wird.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Innere ist kaum schöner, aber immerhin kann man in Holzschränken hinter Glasscheiben alte Versuche sehen. Viel mehr als den Hörsaal zu suchen, in dem die meisten der Vorlesungen stattfinden, die ich hören will, gibt es hier nicht zu tun. Also geht es weiter zur Mensa und Cafeteria, wo wir noch ein paar Zimmerangebote abfotografieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bevor ich bei einem der Angebote anrufe, will ich mir das Zimmer anschauen, für das ich schon den Termin ausgemacht habe. Schließlich könnte es sein, dass dieses Zimmer gleich perfekt ist und ich gar nicht mehr weitersuchen muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das ist es eigentlich auch – beinahe. Die Wohnung liegt ziemlich genau zwischen Stadtzentrum und Uni, was man beides von dort aus sehr bequem in fünf Minuten zu Fuß erreichen kann. Es ist eine 2er WG, das andere Zimmer wird von Mariachiara aus Bari bewohnt, die auch in Perugia studiert und ziemlich nett ist. Der einzige Haken: Es gibt kein Internet, und ich kann erst am 1. März einziehen. Beziehungsweise nur irgendeine komische Einrichtung, mit der man über das Handy ins Internet kann (wenn ich das richtig verstanden habe). Ich kann trotzdem gleich noch die Besitzerin sehen, die gleich nebenan wohnt. Es ist eine richtig feine Dame, die uns öffnet und einen kleinen Einblick in das Herrenhaus verschafft, das sich hinter einer ziemlich unauffälligen Fassade verbirgt. Trotz ihrer offensichtlich gehobenen gesellschaftlichen Stellung ist sie sehr nett und scheint sich sehr gut mit Mariachiara zu verstehen. Wenn die beiden miteinander reden, tut sich mir neben der rein sprachlichen noch eine andere Barriere auf: Ich habe das Gefühl, dass sie schneller sprechen als meine Ohren in der Lage sind zu hören. Es wird also nur etwa die Hälfte dessen, was sie sagen, überhaupt erst an mein Gehirn weitergeleitet, wo ich dann noch mal etwa nur ein Drittel davon verstehe. Aber für das wichtigste reicht es dann doch aus. Die Besitzerin der Wohnung verspricht sogar, sich zu erkundigen, ob man Internet einrichten könnte.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wieder entlassen, entschließe ich mich, doch noch andere Zimmer anzuschauen – vielleicht könnte ich dort ja sofort einziehen und hätte Internet..?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie die Suche ab diesem Zeitpunkt verlief, hätte ich nach meinen erst kürzlich gemachten Erfahrungen aus Tübingen nicht für möglich gehalten! Immer wenn ich bei einer der Wohnungen anrief und sagte, dass ich mir das Zimmer gerne anschauen würde (im Telefonieren war ich ja jetzt erprobt!), kam die Frage: Wann willst du denn die Wohnung anschauen? Jetzt gleich? Wo bist du denn gerade? Na dann geh doch da und da hin, dann hole ich dich gleich ab.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und fünf bis zehn Minuten nach einem Telefonat war ich in der Wohnung und konnte mir die Zimmer anschauen. Die Italiener, die mir die Zimmer zeigten, waren alle ziemlich nett und herzlich und meine anfängliche Angst, dass ich vielleicht hier keine Freunde finden könnte, verflog ziemlich schnell.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify; font-family: georgia;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Letztendlich ist die erste Wohnung wirklich die beste von denen, die ich mir anschaue und ich sage gleich am Abend noch zu. Aber immerhin sind wir auf der Zimmersuche in vielen neuen Ecken der Stadt herumgekommen...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-4300362976514977104?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/4300362976514977104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=4300362976514977104' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/4300362976514977104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/4300362976514977104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/wohnungssuche-oder-der-zweite-tag.html' title='Wohnungssuche oder Der zweite Tag'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-1890108429511173932</id><published>2007-02-23T13:26:00.000+01:00</published><updated>2007-02-23T13:28:39.431+01:00</updated><title type='text'>Ankunft</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wer an Perugia oder Italien im Allgemeinen denkt, der hat wohl Straßencafés unter blauem Himmel in warm-heißem Sonnenschein, in denen die Italiener ihren Espresso schlürfen, und sich selbst, wie man mit einem großen Eis die Straße entlangschlendert, vor Augen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Falsch vorgestellt. Perugia im Februar, bei meiner Ankunft: Noch nie habe ich erlebt, dass es in Italien kälter ist als in Deutschland! Der Regen lässt die prachtvollen Gebäude des Corso Vanucci in tristem Grau verschwimmen und eine feuchte Kälte kriecht unaufhaltsam unter den Mantel. Ein schöner Empfang…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Das Bed &amp; Breakfest, in dem ich mit meinen Eltern unterkomme, ist auch kalt: die Heizung funktioniert nur teilweise und ich bin mir nicht sicher, ob es mir drinnen wirklich wärmer wird als draußen. Erschöpft vom frühen Aufstehen (3 Uhr morgens) und der langen Fahrt befinde ich mich in einem Zustand des Dauerfröstelns, der erst endet, nachdem ich mich unter zwei Decken zum Einschlafen verkrochen habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Es ist schon komisch. In Tübingen war mir irgendwie nie so bewusst, was es bedeutet, ein halbes Jahr wegzugehen. Das heißt, ich habe mich irgendwie immer so gefühlt, als würde ich in den Urlaub fahren, aber nicht so lange wegbleiben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Mir ist erst hier bewusst geworden, dass ich ganz neu anfangen muss, und mir ein (wenn auch zeitlich begrenztes) Leben hier aufbauen muss. Ich habe noch keine Freunde hier, ich weiß nicht, wie der Unialltag abläuft und ob man für die Mensa Marken braucht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Eigentlich ist die Situation auch nicht anders als zu Beginn des Studiums – vielleicht mal abgesehen von der Sprache – aber dann doch wieder komplett verschieden. Nach der Schule hatte ich diesen Lebensabschnitt abgeschlossen und ich &lt;i style=""&gt;wollte&lt;/i&gt; weg, etwas Neues aufbauen, neue Leute kennenlernen. Es gab eigentlich nichts, was ich zurückließ.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Aber jetzt habe ich ein Leben in Tübingen. Noch dazu eines, dass mir sehr gut gefällt. Etwas, dass ich gar nicht wirklich zurücklassen möchte.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wenn einem das alles in dem Moment bewusst wird, in dem man müde und durchgefroren ist und noch gar nichts von dem weiß, was einen in der neuen Stadt erwartet, fühlt man sich extrem einsam. Da hilft es auch nichts, dass die Eltern gerade noch da sind…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-1890108429511173932?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/1890108429511173932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=1890108429511173932' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1890108429511173932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/1890108429511173932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/ankunft.html' title='Ankunft'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2003812180026821088.post-2198404273969373851</id><published>2007-02-08T21:17:00.000+01:00</published><updated>2007-02-08T21:39:28.822+01:00</updated><title type='text'>Gedanken</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Jetzt ist es nicht mehr lange hin - schon in anderthalb Wochen werde ich die schwäbische Gemütlichkeit Tübingens gegen mediterrane Lebensfreude austauschen und mich in ein (nicht ganz so) fremdes Land mit einer (schon eher) fremden Sprache wagen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;So langsam stelle ich mir die Frage, welches Gepäck man denn nun für 6 Monate braucht - und ob ich denn wirklich jetzt schon mit dem Packen anfangen sollte. Wen muss ich noch treffen? Wen anrufen? Müssen noch einige Briefe auf den Weg, dringende Sachen erledigt werden? Habe ich nicht ein Detail im Bürokratiewust Deutschlands oder Italiens vergessen? Und überhaupt - wie wird das nur mit der Wohnung in Perugia werden? Werde ich eine finden, die zentral, bezahlbar und bei netten Leuten ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Aber trotz all dieser Gedanken scheint Italien noch weit zu sein, ein anderes Leben. Wie, ich soll in ein paar Tagen wegfahren? Das war doch immer noch so lange hin! Wo ist die Zeit geblieben?&lt;/span&gt; Alle Überlegungen, die mit Italien zu tun haben, kommen mir noch ähnlich fern vor wie damals, als ich zum ersten Mal vor über einem halben Jahr im Büro von Professor Nagel klopfte um mich über den ERASMUS-Austausch zu informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr habt gesagt, dass ihr mich besuchen kommt? Aber ihr habt doch noch gar keine Vorstellung von dieser Stadt, in die ich jetzt gehen will! Wollt ihr etwas über sie erfahren? Damit ihr mich dann auch in Italien findet, wenn ihr einmal dort seid! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perugia ist die Hauptstadt von Umbrien. Und Umbrien, das ist eine Region Italiens. Eine sehr schöne übrigens, im Herzen Italiens gelegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RcuJj_HECrI/AAAAAAAAAAw/T5-HG63S21Y/s1600-h/Perugia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RcuJj_HECrI/AAAAAAAAAAw/T5-HG63S21Y/s400/Perugia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5029264660218776242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dafür, dass es sich um eine Hauptstadt handelt, ist Perugia nicht besonders groß. Mit seinen etwa 158,000 Einwohnern zwar trotzdem beinahe doppelt so groß wie Tübingen, aber immer noch eine Größe, die ich Kleinstadtmensch noch verkraften kann.. ;-)  Außerdem gibt es wie in Tübingen sehr, sehr viele Studenten: 33,000, und ich werde bald einer von ihnen sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2003812180026821088-2198404273969373851?l=tue-times-perugia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/feeds/2198404273969373851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2003812180026821088&amp;postID=2198404273969373851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/2198404273969373851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2003812180026821088/posts/default/2198404273969373851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tue-times-perugia.blogspot.com/2007/02/gedanken.html' title='Gedanken'/><author><name>Christine</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15859158902069272101</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_ErchA0TkNsE/RcuJj_HECrI/AAAAAAAAAAw/T5-HG63S21Y/s72-c/Perugia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
